Die Gewinner:
- Künstler International Rock/Pop: Robbie Williams
- Künstlerin International Rock/Pop: Lady Gaga
- Künstler National Rock/Pop: Xavier Naidoo
- Künstlerin National Rock/Pop: Cassandra Steen
- Gruppe National Rock/Pop: Silbermond
- Gruppe International Rock/Pop: Depeche Mode
- Künstler/Deutschsprachiger Schlager: Andrea Berg
- Volkstümliche Musik: Kastelruther Spatzen
- Hip-Hop/Urban: Jan Delay
- Rock/Alternativ/Heavy Metal National: Rammstein
- Rock/Alternativ/Heavy Metal International: Green Day
- Album des Jahres National/International: Peter Fox - “Stadtaffe“
- Erfolgreichster Newcomer/National: The Baseballs
- Erfolgreichster Newcomer/International: Lady Gaga
- Hit des Jahres National/International: Lady Gaga - “Poker Face“
- Beste DVD-Produktion National: Helene Fischer - “Zaubermond Live“
- Bester Live-Act National: Silbermond
- Bestes Video National: Sido - “Hey Du“
- Kritikerpreis national: Jan Delay - “Wir Kinder vom Bahnhof Soul“
- Lebenswerk: Peter Maffay
- Sonderpreis: Ehren-Echo für soziales Engagement für Rea Garvey (Reamonn)
“Die Spannung ist jedes Mal da“, sagte Ades Tawil von Ich+Ich vor der Verleihung. Die Produzenten des Popduos hatten schon am Vorabend einen Echo bekommen. Auch Schlagersängerin Helene Fischer hatte für die beste DVD eine Trophäe sicher. Maffay, der seit 40 Jahren auf der Bühne steht, sah den Echo für sein Lebenswerk als “schöne Geste“ und Würdigung der Band. Er flachste, er werde das “Ding“ zersägen, damit jeder etwas davon habe. Die 51 Jahre alte Sade, Schmuse-Soulstar der 80er Jahre, feiert derzeit mit dem Album “Soldier of Love“ ein Comeback. Williams stellt seine neue Single “Morning Sun“ vor. Nach dem Echo reist er weiter nach Köln, wo er ein “Geheimkonzert“ gibt. Mit einem Gig am Berliner Mauerpark hatte der Brite bereits im Herbst seine Fans umgarnt. Sängerin Rihanna (“Rude Boy“, “Umbrella“) ging schon einen Tag vor dem Musikpreis zur Arbeit: Sie gab eine Autogrammstunde in einem Einkaufszentrum am Alexanderplatz.
Der Echo, der von der Deutschen Phono-Akademie vergeben wird, gilt als eine der wichtigsten Auszeichnungen der Musikbranche. Er orientiert sich an den Chart-Erfolgen. Über die meisten der 23 Kategorien entscheidet eine Fachjury. Die Show war an ihren alten Ort in die Messe Berlin gezogen und ausverkauft. Mit 4000 statt 10 000 Zuschauern wie im Vorjahr in der O2-Arena fiel der Rahmen für den Echo eine Nummer kleiner aus.
Moderatoren waren erstmals Matthias Opdenhövel und Sabine Heinrich, die derzeit in einer Castingshow namens “Unser Star für Oslo“ den deutschen Teilnehmer des Eurovision Song Contest 2010 suchen.