Weiden - Am 27. Januar 1945 wurden Auschwitz' Überlebende befreit. Jährlich gedenkt der Bayerische Landtag an diesem Tag den Opfern der NS-Zeit. Heuer an einem Weidener Gymnasium.

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Am 27. Januar 1945 wurden die Überlebenden von Auschwitz befreit.
Anlässlich des Holocaust-Gedenktages haben der Bayerische Landtag und die Stiftung Bayerische Gedenkstätten am Freitag der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. In einem Gymnasium im oberpfälzischen Weiden erinnerte Landtagspräsidentin Barbara Stamm (CSU) an die Schrecken der Naziherrschaft. “Das jährliche Begehen gibt unserer gemeinsamen Erinnerung einen Rahmen“, sagte sie. Die Erinnerungsarbeit der Schüler halte das Gedenken lebendig. Die Jungen und Mädchen hatten sich in Projekten mit dem Nationalsozialismus auseinandergesetzt und präsentierten am Gedenktag ihre Arbeiten.
Am Holocaust-Gedenktag wird weltweit der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Am 27. Januar 1945 waren die Überlebenden des Vernichtungslagers Auschwitz befreit worden. Seit 1996 erinnert auch der Bundestag jährlich in einer Gedenkstunde an die Befreiung des Vernichtungslagers.
Nach Angaben der Gedenkstätte Flossenbürg waren zwischen 1938 und 1945 etwa 84.000 Männer und 16.000 Frauen aus mehr als 30 Ländern in dem KZ und dessen Außenlagern inhaftiert. Der Ort sei für die Nazis wegen seiner großen Granitvorkommen interessant gewesen. Um mit den Häftlingen Profit zu machen, hätten sie diese gezwungen, im Steinbruch zu arbeiten. Seit Februar 1941 habe die SS in großem Umfang Gefangene bestimmter Gruppen ermordet.
lby



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