523.11.09|München
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München-

© dpa
Pink ist wieder auf Deutschland-
Die Queen ist tot, es lebe die Queen! Nachdem Madonna, bisherige Regentin im Königreich Pop, die Münchner im Sommer bitter enttäuschte, ist die Nachfolgefrage spätestens jetzt geklärt: Think Pink! Mit dem größten anzunehmenden Spektakel verwandelte der US-
This is it! This is Pink! Bei der Raspelkurz-
Aber Star des Abends ist nicht die Musik, Pinks an sich doch recht konventioneller Poprock – sondern eine furiose Entertainerin, die sich im beinahe exhibitionistischen „Family Portrait“ auch nicht scheut, die Schrammen preiszugeben, die ihr das Leben geschlagen hat, die nahbar wirkt, sympathisch, und deren strahlende Augen auf den Videowänden die Fans so schnell nicht vergessen werden. Zwischendurch fallen die Kleider bis auf ein spitzenbesetztes Minimum – „Pink kann alles nicht tragen“, schwärmt Fan Melanie auf Twitter.
Nach einer durchgeknallten „Bohemian Rhapsody“ haut Pink am Ende noch eine lakonische Version von „Get The Party Started“ raus – da ist die Sause fast schon vorbei, aber die Impfung der Münchner mit Vitamin P wird lange anhalten. Hoffentlich bis zum 6. Juni 2010. Dann steht im Reitstadion Riem die nächste Reise zum Planeten Pink an, zum Fixstern des Pop-
Jörg Heinrich