008.02.10|München|11 Kommentare
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München - Am Dienstag soll der Wirtschaftsausschuss der Stadt die Pläne für das 200-

Die Wiesn feiert heuer 200-
Der Pächter scheint schon festzustehen. Ob die Wiesn um einen Tag verlängert wird, war am Montag immer noch unklar, ebenso, ob das historische Fest einen Tag früher beginnen kann. Dreh-
Für die Zuschauer wird dafür eine Tribüne am Bavariaring aufgebaut; 1100 Zuschauer sollen dort Platz finden. Ein-
Die Schaustellerinnung zeigt in einem Museumszelt alte Karussells und Drehorgeln. Außerdem soll ein Zirkuszelt mit einer Radrennbahn aufgestellt werden. Ein Theaterzelt mit dem Motto Junge Wiesn beherbergt Kleinkunst. Der Eintritt in den historischen Bereich soll vier Euro betragen. Wiesn-
Skeptisch dagegen die CSU: „Die Vorlage lässt zu viele Fragen offen, etwa die, was man genau für das Eintrittsgeld für den historischen Bereich bekommt. Außerdem wollen wir wissen, ob der Freitag vor dem Anstich im historischen Bereich nur Ehrengästen vorbehalten bleibt oder der Allgemeinheit offen steht.“ Die FDP wundert sich darüber, dass der Betreiber für das große Festzelt ohne Mitwirkung des Stadtrates ausgesucht wird: „Auch wenn der Festring offizieller Veranstalter ist, muss die Stadt das Fest mitfinanzieren. Und da wäre es schon angebracht, dass der Stadtrat ein Mitspracherecht hat“, so FDP-
J. Welte
Jubiläums-
Die erste Wiesn fand am 17. Oktober 1810 statt – also vor genau 200 Jahren. Anlass war die Hochzeit von Kronprinz Ludwig und Prinzessin Therese auf einer Wiese vor den Stadtmauern Münchens, wo ein großes Pferderennen stattfand. Seitdem heißt das Gelände Theresienwiese.
Den traditionellen Einzug der Wiesnwirte gibt es seit 1887 – damals zogen erstmals Wirte und Schausteller gemeinsam zur Theresienwiese, um das Fest zu eröffnen. Um Punkt 12 heißt es dann: „O’zapft is!“ Seit Jahren zieht das Oktoberfest über sechs Millionen Besucher an – aus aller Herren Länder, vorwiegend aus Italien, den Vereinigten Staaten, Japan und Australien.