306.02.10|München|35 KommentareFacebook
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München - Er schickte die U-

© E. Unfried
Richter Reinhold Baier, Vorsitzender der Jugendkammer.
Der Vorsitzende Richter der Jugendkammer beim Landgericht München I wird das Verfahren gegen drei jugendliche Brutalos aus der Schweiz ebenso leiten wie den Prozess gegen die beiden Schläger, die Dominik Brunner zu Tode getreten und geprügelt haben.
Baier (54), der Richter. Vor rund fünf Jahren hat er den Vorsitz der Jugendkammer übernommen. Er pflegt einen ruhigen Verhandlungsstil, geht auf die Angeklagten ein und lässt sie reden, wenn sie reden wollen. Zeugen vernimmt er mit viel Einfühlungsvermögen. Was aber nicht heißt, dass die Jugendkammer milde Urteile fällt. Im Gegenteil: Das Gericht geht nicht selten in den oberen Bereich des Strafrahmens. So verdonnerte es die U-
Baier, der Privatmann. Der 54-
Nun also die neuen Verfahren. „Es sind Prozesse wie alle anderen“, sagt Baier – gleichwohl ist auch ihm klar, dass das öffentliche Interesse riesig sein wird.
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Als Zeugen sind nicht nur die Opfer geladen. Vernommen werden auch Passanten und natürlich Polizeibeamte, die in dem Fall ermittelten. Die Anklage vertritt voraussichtlich Dr. Verena Käbisch als Nachfolgerin von Staatsanwalt Laurent Lafleur. Als Gutachter sind der Kinder-
Aufgrund des öffentlichen Interesses zieht die Jugendkammer in den Schwurgerichtssaal A 101 des Strafjustizzentrums um. Dort stehen rund 140 Sitzplätze für Zuhörer zur Verfügung. Geladen werden mindestens 50 Zeugen – Polizisten, Passanten, Mitreisende aus der S-
Und wenn am Ende wieder hohe Haftstrafen stehen sollten? Dienen solche Urteile zur Abschreckung? Baier ist skeptisch. Sein Urteil gegen die Schläger vom Arabellapark habe die jetzt Angeklagten ja auch nicht vor ihren Gewaltverbrechen abgehalten, sagt er. Er sieht ein anderes Problem: nämlich „dass bei Auffälligkeiten Jugendlicher mit vernünftigen Strafen zu lange gewartet wird“.
Eberhard Unfried
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07.02.10 meint Schneider (anonym)
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