München - Seine treue Fan-Gemeinde ist erschüttert: Fredl Fesl, der große Barde, der so vielen Menschen mit seinen Liedern Freude bereitet, ist derzeit ein Abglanz seiner selbst. Er kann nicht mal mehr richtig sprechen.

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Fredl Fesl kämpft bereits seit zwölf Jahren gegen Parkinson an.
„Es geht ihm sehr, sehr schlecht. Herr Fesl kann sich kaum noch verständlich artikulieren und bewegen“, sagte sein tief besorgter Manager Bernt Seelos am Dienstag Abend der tz. Es sind die Folgen einer Gehirnoperation. Bei dem schon seit zwölf Jahren unter Parkinson leidenden Künstler wurde als Hilfe gegen sein Leiden ein sogenannter Gehirnschrittmacher eingepflanzt. „Seitdem geht es ihm schlechter. Das Verfahren ist wohl noch nicht so ausgereift“, sagt Seelos. Lange Zeit konnte der niederbayerische Künstler mit Hilfe von Medikamenten weitgehend beschwerdefrei leben und bis 2006 sogar noch Konzerte geben.
Sein Manager: „Dann verschlechterte sich die Situation“. Er litt vor allem unter unerträglichen Schmerzen. Hilfe sollte ein Hirnschrittmacher bringen, der ähnlich wie ein Herzschrittmacher bestimmte Gehirnfunktionen stimulieren soll. Fesl setzte große Hoffnung auf diese Hirnstimulation: Im Dezember ließ sich der 61-Jährige den Schrittmacher in einer Kölner Klinik einpflanzen. Seelos: „Wir waren alle sehr zuversichtlich“. Zwei Wochen später kam Fesl glücklich nach Hause. Es ging ihm tatsächlich mit dem Hirnschrittmacher deutlich besser. Seine Frau Monika und sein Manager freuten sich riesig. Seelos erinnert sich: „Wir saßen in seinem Haus im Kreis Altötting. Fesl hat Spätzle geschabt. Auf dem Tisch stand das Keyboard, daneben lag die Trompete.
Karl-Heinz Dix



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