München - Zahlreiche Legenden ranken sich um den Tod Adolf Hitlers: Beging der Diktator wirklich Selbstmord? Starb er tatsächlich im Führerbunker? Ein sensationeller wissenschaftlicher Fund könnte solchen Spekulationen nun Aufschwung verleihen:

© dpa
Nazi-Diktator Adolf Hitler steigt im Jahr 1939 vor einer Wehrmachts-Formation in Polen aus einem Flugzeug.
Für den DNA-Test flog der Archäologe extra nach Moskau. Im dortigen Staatsarchiv liegt neben dem Kopf noch ein Kieferknochen – die einzigen, noch erhaltenen Knochen des Massenmörders. Im Gegensatz zum Schädel konnte der Kiefer anhand Hitlers Zahnakte eindeutig dem Nazi-Führer zugeordnet werden.
Die Ergebnisse aus dem amerikanischen Genlabor stellen diese Theorie nun infrage. Die spektakuläre Entdeckung nährt in Forschungskreisen Zweifel an der bisherigen Geschichtsversion (siehe Link). Dass der mysteriöse Totenkopf von Hitlers 33-jähriger Ehefrau Eva Braun stammen könnte, schließt Wissenschaftler Bellantoni aus: „Es gibt keine Berichte darüber, dass sie sich erschossen hat oder später erschossen wurde. Viele Leute wurden auf diesem Gelände getötet. Der Schädel könnte jedem gehören.“
ISP
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