Stuttgart - Die Zahl der Festnahmen wegen Menschenhandels in sogenannten Flatrate-Bordellen hat sich auf 20 erhöht. Das teilte die Polizei in Stuttgart mit.

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Die Zahl der Festnahmen wegen Menschenhandels in sogenannten Flatrate-Bordellen hat sich auf 20 erhöht. Das teilte die Polizei in Stuttgart mit.
Die Männer und Frauen aus dem Bordellgeschäft sollen am Montag dem Haftrichter in Stuttgart vorgeführt werden. Am Sonntag hatten Polizei und Staatsanwaltschaft in Zusammenarbeit mit dem Zoll 44 Objekte in fünf Bundesländern durchsucht (Baden-Württemberg, Brandenburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz) sowie in Rumänien und Spanien.
In Madrid wurde der mutmaßliche Kopf des Menschenhändlerrings gefasst. 13 Haftbefehle waren vollstreckt worden. Weitere sechs dringend verdächtige Personen wurden festgenommen. Bis Montag kam noch eine hinzu. Die Täter, überwiegend Rumänen, lockten laut Staatsanwaltschaft seit 2004 Frauen - nach unbestätigten Medienberichten mindestens 70 - unter dem Vorwand einer Beschäftigung in der Gastronomie nach Deutschland. Unter Androhung von Repressalien für ihre Familien in ihrer Heimat nötigten die Täter sie jedoch, als Prostituierte in Bordellen in Heidelberg, Berlin-Schönefeld, Recklinghausen, Kaiserslautern und Barsinghausen in Niedersachsen zu arbeiten.
dapd



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