München - Der Münchner Kriegsverbrecherprozess gegen Josef Scheungraber stockt. Das Schwurgericht setzte laut Mitteilung die für Mittwoch geplante Verhandlung kurzfristig wegen einer Erkrankung des Angeklagten ab.

© dpa
Josef Scheungraber soll erkrankt sein.
Der damalige Kompaniechef des Gebirgspionierbataillons 818 hat laut Anklage im Juni 1944 in der Toskana einen Vergeltungsschlag für den Tod von zwei Soldaten in einem Partisanenhinterhalt befohlen. Dabei wurden vier Angehörige der Zivilbevölkerung erschossen und elf Menschen in einem Haus in die Luft gesprengt, von ihnen überlebte nur einer.
dpa
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