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Wilde Verfolgungsjagd durch Bamberg fordert Verletzte

Verfolgungsjagd über Wiesen und Felder - Verletzte

Bamberg - Eine filmreife Verfolgungsjagd lieferte sich ein 20-Jähriger mit der Polizei. Er hatte keinen Führerschein. Das Resultat: Eine Schneise der Verwüstung.

Ein 20 Jahre alter Mann ohne Führerschein hat sich in der Nacht zum Freitag in Oberfranken eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Dabei wurden zwei Beamte leicht verletzt, es entstand hoher Schaden.

Wie die Polizei in Bayreuth mitteilte, war der Mann am Donnerstagnachmittag in Bamberg an einer roten Ampel auf vor ihm stehende Autos aufgefahren. Dabei wurden drei Menschen verletzt und kamen in ein Krankenhaus. Der Unfallverursacher floh, die Polizei fahndete nach ihm.

In der Nacht entdeckte eine Streife das Auto des 20-Jährigen in Bamberg und wollte ihn anhalten. Der Mann raste davon. Dabei wich er immer wieder auf Wiesen und Böschungen aus, rammte eine Betonwand sowie einen Zaun und fuhr weiter in Richtung Pettstadt. In dem Auto befanden sich drei Mitfahrer, die er zwischendrin aussteigen ließ. Mehrere Beamte und ein Polizeihund verfolgten die 16, 17 und 20 Jahre alten Männer. Dabei verletzten sich zwei Polizisten leicht. Die Beamten nahmen die Flüchtenden wenig später vorübergehend fest.

In Pettstadt konnte die Polizei den fliehenden Autofahrer zunächst stoppen. Dann gab er jedoch Gas, rammte zwei Streifenwagen und verschwand. Ein Polizeihubschrauber entdeckte den Wagen später verlassen in einem Waldstück. Von dem 20 Jahre alten Fahrer fehlte zunächst jede Spur, die Polizei fahndete nach ihm. Ihn erwartet eine Anzeige wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung, gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Fahrens ohne Fahrerlaubnis. An den gerammten Polizeiwagen entstand ein Schaden von 10.000 Euro.

Rubriklistenbild: © dapd

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