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Donauschiff bei Lesung von Günther Becksteins Die zehn Gebote gestoppt

Polizei stoppt Beckstein-Lesung

Regensburg - Eine Lesung von Günther Becksteins Buch auf einem Donauschiff endete mit einem Einsatz der Polizei. Dafür konnte der ehemalige Ministerpräsident aber gar nichts.

© dpa

Der frühere bayerische Ministerpräsident Günther Beckstein (l.) zusammen mit Landesbischof Johannes Friedrich bei seiner Buchvorstellung von "Die zehn Gebote".

Eine Lesung des ehemaligen bayerischen Ministerpräsidenten Günther Beckstein auf einem Donauschiff hat in Regensburg die Wasserschutzpolizei auf den Plan gerufen. Der Grund dafür war, dass der Kapitän des Fahrgastschiffes mit Beckstein und den Gästen der CSU-Veranstaltung an Bord verbotenerweise abgelegt hatte. Die vereiste Donau ist von den Behörden derzeit für die Schifffahrt gesperrt. Der Kapitän werde nun angezeigt, kündigte die Polizei am Freitag an.

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Beckstein sagte dem Regensburger Radiosender “Charivari“, dass der Polizeieinsatz am Mittwochabend keine willkommene Publicity für sein Buch “Die zehn Gebote - Anspruch und Herausforderung“ sei. “Selbstverständlich sind solche Regeln einzuhalten.“ Er selber könne nicht einschätzen, ob der Kapitän bei der Buchpräsentation etwas Verbotenes gemacht habe. “Ich hätte es genauso schön empfunden, wenn man nur auf dem Schiff gewesen wäre und nicht abgelegt hätte.“

In Anspielung auf den Buchtitel fügte er hinzu: “Das elfte Gebot wird natürlich oft auch mit “Du sollst Dich nicht erwischen lassen“ zitiert“, scherzte der Ex-Landesvater. Er habe das Buch aber mit großem Ernst geschrieben. “Von daher tut es mir Leid, wenn da irgendetwas Unkorrektes erfolgt sein sollte.“

dpa

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