München - Bayerns Lehrer bekommen offenbar bessere Beurteilungen von ihren Vorgesetzten als ihre weiblichen Kollegen. Steckt dahinter eine Benachteiligung?

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Lehrer bekommen öfter eine sehr gute Bewertung als Lehrerinnen.
Männliche Lehrer haben es an Bayerns Schulen offensichtlich leichter: Sie erhalten in den so genanten “dienstlichen Beurteilungen“ im Schnitt bessere Benotungen als ihre weiblichen Kolleginnen. Das geht aus der Antwort des Kultusministeriums auf eine Anfrage der Grünen hervor. An den bayerischen Gymnasien werden demnach 23 Prozent der Lehrer mit den beiden höchsten Prädikatsstufen beurteilt, während es bei den Lehrerinnen nur 12 Prozent sind. An den Realschulen erreichten 13 Prozent der Männer die beiden besten Bewertungsstufen, aber nur 7 Prozent der Frauen.
dpa
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