B2Run: Ernährungstipps für den Firmenlauf

So laufen Sie sich schlank

119.07.10|b2run 2010|
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München - Am 22. Juli startet der große B2RUN. Wer ein paar Kilo loswerden und fit bleiben will, sollte neben dem Laufen vor allem auf eins achten: Eine gesunde Ernährung.

© bodmer

Trainer Guido Baur:

„Nur wer richtig isst und trinkt, kann sich verbessern und bleibt auf Dauer leistungsfähig“, sagt Diplom-Ökotrophologin Silke Willms von der DAK. In der tz erklärt die Expertin, worauf Sportler bei der Ernährung achten müssen:

Kohlenhydrate: „Sportler fühlen sich fitter, wenn sich ihre Nahrung etwa zur Hälfte aus Brot, Kartoffeln, Reis oder Nudeln zusammensetzt“, rät Ernährungsexpertin Silke Willms. Vollkornprodukte bestehen aus vielen langen Ketten von verzweigten Zuckermolekülen und werden nur langsam verdaut – das hält lange satt und beugt Heißhunger vor.

Eiweiß: Fleisch, Fisch, Eier und Milchprodukte wie Quark, Joghurt und Käse sollten etwa ein Fünftel der Nahrung ausmachen. „Eiweiß ist wichtig für die Muskeln und die Produktion von Hormonen“, sagt die DAK-Expertin. Ein bis zwei Mal pro Woche Fleisch oder Fisch und täglich Milchprodukte reichen aus, um den Bedarf zu decken.

Fett: Von wegen ungesund: „Fett ist ein wichtiger Energielieferant und sollte auf keinem Speiseplan fehlen“, sagt Silke Willms. Fett trägt Aromastoffe und ist unverzichtbar für den Geschmack. Außerdem gibt es Vitamine (z.B. A, D, E, K), die der Körper nur mit Fett aus Lebensmitteln lösen und verwerten kann. Aber: Sparsam dosieren, denn Fett hat viele Kalorien. „Setzen Sie auf Natürlichkeit. Gerade Fette aus Fastfood- und Fertigprodukten können sich auf der Hüfte und in den Gefäßen absetzen“, rät Willms.

Obst und Gemüse: Gemüse enthält wichtige Mineralstoffe, Vitamine und Spurenelemente. Die DAK-Expertin empfiehlt: „Essen Sie zwei Portionen Obst und zwei bis drei Mal Gemüse am Tag. Das schafft jeder!“ Wer nicht auf Rohkost steht: Gekochtes Gemüse ist ebenso wichtig und passt zur Kästestulle.

Süßigkeiten und Fastfood: Wer ansonsten richtig isst und trinkt, darf auch ohne schlechtes Gewissen schlemmen. „Verbieten Sie sich nichts, sondern essen Sie mit Genuss“, sagt Silke Willms. Eine Portion Süßes pro Tag (etwa ein Riegel Schokolade) und ein Mal Fastfood in der Woche sind völlig okay.

Vor dem Sport: „Hilfe, mir liegen noch die Würstl im Magen!“ Was tz-Läuferin Maria Keck (38) beim letzten Training nicht befolgte: Zwei Stunden vor dem Sport sollte man nichts mehr essen, sonst ist der Körper zu lange mit der Verdauung beschäftigt. Auf ganz nüchternen Magen sporteln ist allerdings auch nichts. Willms: „Wenn Sie Hunger haben, essen Sie vor dem Training etwas Leichtes wie eine Banane oder Zwieback mit Quark und Marmelade.“

Christina Schmelzer

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