Er gilt noch immer als König der Krustentiere: der Hummer. Und stellt für Feinschmecker einen Genuss ohne Reue dar.

© Bodmer (tz)
Joseph Peter zeigt stolz auf das 1500-Liter-Hummerbecken im Nobelrestaurant Mangostin in Thalkirchen
Sagt Joseph Peter, Patron und Partner in Roland und Doris Kufflers Edel-Restaurant Mangostin in Thalkirchen (Maria-Einsiedel-Straße 2). „Erstens ist er nicht vom Aussterben bedroht, ihn gibt es eher im Überfluss. Und zweitens erhöht er entgegen der landläufigen Meinung nicht den Cholesterin-Spiegel der Genießer.“
Etwas stolz ist Peter, der das Mangostin vor 22 Jahre eröffnete, schon auf seinen Hummerbecken-Vorzeigebetrieb. „Dank der vorbildlichen Haltung der Krustentiere mit Schlupfröhren, in die sie sich zurück ziehen können, diente das 1500-Liter-Bassin als Studienobjekt des Leitenden Veterinärdirektors der Stadt München“, sagt der Wirt, der seine Erfahrung auch regelmäßig in Kochkursen weiter gibt.
Jüngst reiste sogar ein vierköpfiges Wissenschaftler- Team aus Berlin zur Begutachtung an. Nicht alle Tieren wir das Badevergnügen im Hummerbecken zu Teil. „Wir bekommen mehrmals wöchentlich eine frische Lieferung aus Kanada, die werden direkt vom Flughafen zu uns gebracht, ohne Zwischenhändler. Natürlich auch am Montag, dann kommen sie gleich von der Kiste in den den Kochtopf, keine 48 Stunden nachdem sie im Atlantik gefangen wurden. „Das schmeckst Du einfach, die Frische, die Qualität“, schwärmt Peter. „Wir können bei jedem Tier sagen, wann es wo gefangen wurde und wie lange es auf der Reise war.“
Nur das mit dem Namen, das ist allein Schwergewicht Hugo vorbehalten – dem Star auf Lebenszeit im Mangostin.



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