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Wahl: Die tz sucht Münchens kultigstes Bier

Abstimmen: Welches ist Münchens kultigstes Bier?

München - München hat so viel zu bieten - nicht nur  Sehenswürdigkeiten, sondern auch Weltklasse-Fußballer, erfolgreiche Schauspieler, urige Biergärten und das beste Bier. Jetzt sind Sie gefragt!

München ohne Bier - undenkbar! Wir lassen Sie die kultigste Marke wählen

© dpa

München ohne Bier - undenkbar! Wir lassen Sie die kultigste Marke wählen

Welches ist Münchens kultigstes Bier?

Das Voting ist beendet. Es wurde wie folgt abgestimmt:

(2.3)%Hofbräu

(61.8)%Augustiner

(4.3)%Paulaner

(1.5)%Löwenbräu

(1.7)%Airbräu

(1.0)%Unions-Bräu

(4.6)%Hacker-Pschorr

(18.4)%Schneider Weisse

(3.2)%Franziskaner

(1.2)%Spaten

Sie, liebe Leser, haben jetzt die Qual der Wahl: Bis Freitag, 13. August, dürfen Sie entscheiden, was oder wer Ihnen am besten gefällt. Wir stellen Ihnen täglich aus einem bestimmten Bereich zehn Alternativen zur Auswahl. Aus diesen Top Ten können Sie Ihren Favoriten wählen! Heute geht es um die Frage: Welches ist Münchens kultigstes Bier? Stimmen Sie rechts ab. Und jeden Tag kommt eine neue Kategorie dazu!

Welches ist Münchens kultigstes Bier?

Franziskaner? Augustiner? Oder doch lieber Spaten? Sie dürfen entscheiden, welches Bier am besten schmeckt.

Hofbräu

Dieses Bier kennt die ganze Welt – vor allem wegen seines Bräuhauses: Wilhelm V., Herzog von Bayern (1579– 1597) ließ es am 27. September 1589 bauen. Es gehört dem Freistaat Bayern, Direktor ist Michael Möller. Seit 1986 ist der Brau-Standort in Riem. Das Bier wird beispielsweise im Biergarten Chinesischer Turm, im Hofbräukeller sowie im gleichnamigen Festzelt auf der Wiesn ausgeschenkt.

Augustiner

Münchens älteste Brauerei (1328) hat ihren Ursprung im Augustiner-Kloster in der Neuhauser Gasse. Heute gärt ein großer Teil in der Landsberger Straße. Die Brauerei mit aktuell acht Biersorten ist noch immer in Privatbesitz, sie verzichtet auf Werbung. Heute führen Jannik Inselkammer und Werner Mayer die Geschäfte. Auf der Wiesn erhältlich im Augustinerzelt und der Fischer Vroni.

Paulaner

Dieses Bier haben wir den Paulaner-Mönchen (Logo) zu verdanken, die um 1634 im Kloster Neudeck das Salvator zur Überbrückung der Fastenzeit gebraut haben. Braustätte seit 1861 ist der Nockherberg. Die Paulaner Brauerei Gruppe mit unter andererm Hacker-Pschorr, Thurn und Taxis, AuerBräu und Hopf hat einen Jahresabsatz von knapp drei Millionen Hektoliter, Paulaner alleine rund 2,1 Millionen Hektoliter.

Löwenbräu

Braubeginn war 1383, der Name stammt vom Fresko „Daniel in der Löwengrube“ aus dem damaligen Bräuhaus. Seit 1851 findet der Braubetrieb an der Marsstraße statt, und seit 2004 gehört die Marke mit Spaten und Franziskaner zur weltweit führenden InBev (u.a. Becks, Stella Artois). Wiesn-Besucher bekommen das Bier auch im Schützenfestzelt.

Airbräu

Dieses Bier kommt seit elf Jahren aus der einzigen Flughafen-Brauerei der Welt. In der angeschlossenen Gatstätte kann der Gast dem Braumeister beim Brauen zusehen. Viele werden zum Beispiel das helle Fliegerquell schon einmal während der Wartezeit auf den Abflug kennengelernt haben. Für den Aviator (Doppelbock) reisen Gäste von weit her an. Fast seit Beginn an arbeitet Diplom-Braumeister Christian Storch (FH Weihenstephan) an den Kesseln. Die Kapazität dieser kleinen Brauerei konnte nach drei Erweiterungen auf mittlerweile auf 6000 Hektoliter pro Jahr ausgeweitet werden.

Unions-Bräu

Der kleine Braukeller im Unions-Bräu in Haidhausen ist das Reich von Braumeister Michael Ammer. Er zaubert aus Hopfen und Malz das naturtrübe Bier, das in der Gastwirtschaft ausgeschenkt wird. 2008 erhielt es sogar die DLG-Goldmedaille! 1885 gründete der Kommerzien- und Geheimrat Joseph Schülein das Unternehmen in dem mittlerweile denkmalgeschützten Haus in der Einsteinstraße. Heutiger Geschäftsführer ist Wiesn-Wirt Wiggerl Hagen – der verwandelte das vom Krieg zerstörte Gebäude Ende der 80er in ein uriges Wirtshaus.

Franziskaner

1363 tauchte die „Breystätt bey den Franziskanern“ bei der Residenz das erste Mal in den Urkunden auf – ihren Namen hat sie vom Franziskanerkloster, das schräg gegenüber lag. Heute ist Franziskaner nur noch eine eingetragene Marke und gehört zur Spaten-Löwenbräu-Gruppe, gebraut wird in der Marsstraße. 2003 verkaufte Franziskaner eine Million Hektoliter. Bekannteste Sorte: Franziskaner Hefe-Weißbier.

Schneider Weisse

Sieben Weißbier-Sorten, die Dynastie geht in die siebte Generation, das Stammhaus im Münchner Tal trägt die Hausnummer Sieben: Die Zahl ist magisch für das Weisse Bräuhaus! 1872 kaufte Georg Schneider I. die Brauerei und braute dort sein eigenes Weißbier: die Schneider Weisse. Heute ist im Tal nur noch die Gaststätte, das Bier (300 000 Hektoliter pro Jahr) wird im Brauhaus in Kelheim hergestellt.

Hacker-Pschorr

Da sage noch einer, dass die Liebe am Arbeitsplatz nichts zu suchen hat! Ausgerechnet ein Ehepaar machte aus Hacker-Pschorr eine der führenden Münchner Brauereien. Zum ersten Mal erwähnt wurde die Brauerei 1417. Doch erst als 1793 Braumeister Joseph Pschorr Therese Hacker heiratete, wurde sie zur Großbrauerei. Auf der Wiesn beliefert die Brauerei das Hacker-Zelt und die Bräurosl.

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