1906.03.10|Lust|4 Kommentare
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Köln - Rekordverdächtig: So viele Nackte auf einmal waren wohl noch nie zur Hauptsendezeit im Fernsehen zu sehen. Doch die Sendung hat auch einen seriösen Hintergrund.

© VOX/Spiegel TV/VP/LL
Hier wird die Miss Nude gewählt
Auf VOX sollten am Samstagabend die Hüllen fallen - dreieinhalb Stunden lang (inkl. Werbung) in der Dokumentation "Hautnah und hüllenlos – Die Geschichte des Nacktseins". Diese sollte nicht etwa nur Voyeuren vor dem Fernsehschirm erotische Anblicke bieten, sondern auch in die Historie blicken.
Vom Zeitungscover bis zur Fernsehsoap, vom Kinofilm bis zur Modenschau – nackte Körper begegnen uns heute überall. Ein nackter Busen oder Männerpo in der Öffentlichkeit sind längst kein Skandal mehr. Das war früher anders.
Die Dokumentation machte eine Exkursion durch die Geschichte und analysiert die besondere Ästhetik des Nacktseins.
Zu Wort kamen neben verschiedenen Historikern und Stripteasetänzerinnen auch das erste Playboy-
Während weibliche Akte hauptsächlich in Privatgemächern zu finden waren, wurde der Mann schon vor 2000 Jahren öffentlich nackt dargestellt.
Heute zieht sich aus, wer geschäftstüchtig ist – egal ob auf der Bühne oder für das Cover des Playboys. Bourlesque-
Anita Berber hingegen, die in den 1920er Jahren erstmal in Hamburg St. Pauli nackt auf einer Variete-
Für sie ist die „Freie Körper-
Der Arbeiter-
Sendehinweis: "Hautnah und hüllenlos – Die Geschichte des Nacktseins" lief am 6. März 2010 um 20.15 Uhr auf VOX.
al/pm