München - Katrin Basaran, Maria Zsolnay, Astrid Kistner und Stefanie Thyssen beziehen in ihrer Kolumne „Viererkette“ Stellung zu aktuellen Sportthemen. Diesmal geht's um Gerlinde Kaltenbrunner.

© dpa
Gerlinde Kaltenbrunner (Archivfoto)
Eine Frau muss tun, was eine Frau tun muss. Endlich ist der Moment gekommen, in dem wir unserem alten Westernhelden John Wayne diese Worte aus dem Mund klauen und verdrehen dürfen. Und das verdanken wir nur Gerlinde Kaltenbrunner. Jener Alpinistin, die ohne künstlichen Sauerstoff, ohne Hochträger, ohne Fixseile und vor allem ohne Ehemann (!) den höchsten Berg der Welt bezwungen hat.
Für wenige Sekunden hatte ihre bessere Hälfte Ralf Dujmovits wohl gehofft, dass sich Gerlinde im Basislager IV auf 8300 Metern über ihn beugt und sagt: „Schatz, natürlich bleib ich bei dir, wenn du eine Erkältung hast. Soll ich etwas Schnee schmelzen und dir einen Kamillentee kochen?“
Gerlinde Kaltenbrunner hat übrigens schon jetzt versprochen, auch dann wieder „auf ihre innere Stimme zu hören und ihr zu folgen“. Eine Frau muss eben tun, was eine Frau tun muss.
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