Zwar haben die Grippe-Schutzimpfungen in Deutschland längst begonnen, doch ist es immer noch sinnvoll sich impfen zu lassen, sogar während einer Grippewelle.

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Grippe-Impfung: Es ist noch nicht zu spät
Eine Grippeimpfung ist immer noch möglich: Generell sollte sie zwar vor Beginn der Influenzawelle erfolgen, sagte der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin, Reinhard Burger, im dapd-Interview. „Für besonders gefährdete Personen kann sie jedoch auch während einer Grippewelle noch sinnvoll sein.“ Seien allerdings schon erste Symptome zu spüren, komme eine Impfung zu spät.
Der beste Zeitraum für eine Impfung sei von Oktober bis November, sagte der RKI-Präsident. „Am besten trägt man sich das jetzt schon fürs nächste Jahr in den Kalender ein“, riet er. Die Ständige Impfkommission (Stiko) am RKI empfiehlt eine Grippe-Schutzimpfung für über 60-Jährige, Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes, Asthma oder Multiple Sklerose, für medizinisches Personal oder Personen, die viel Kontakt mit anderen Menschen haben. Schwangere Frauen mit einer Grunderkrankung sollten sich ab dem 1. Schwangerschaftsdrittel impfen lassen, ansonsten ab dem 2. Schwangerschaftsdrittel.
Die Impfung, deren Kosten oft die Krankenkassen übernehmen, ist nach zehn bis 14 Tagen wirksam.
dapd



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