Gerade haben sich die meisten Skifahrer an einen Helm gewöhnt, da sollen sie sich in Schildkröten verwandeln. „Protektoren“ heißt das neue Zauberwort der Sicherheitsindustrie.

© Hertseller
Zwei Modelle von Dainese: Links der „Flip Air Back“ (99 €) zum Umschnallen, rechts die Jacke „Action Protection“ (239 €) mit integrierten Hartschalenschützern
Vor allem Rückenschützer werden propagiert, es gibt aber auch Protektoren für die Arme, Hüften, Oberschenkel… Und viele Skifahrer fragen sich: Braucht’s denn das?
Königs Resümee: „Wer Rennen fährt oder abseits der Pisten und im Funpark unterwegs ist, dem würde ich auf jeden Fall zu einem Rückenprotektor raten. Auch für Kinder ist er sinnvoll, weil die Kleinen bei Kollisionen den Kürzeren ziehen.“
„Vollgasfahrer und Snow-park-Artisten sollten zu Hartschalenprotektoren greifen“, rät Andreas König. Solche Plastikpanzer schützen selbst gegen Durchstiche eines Skistocks und werden mit einem Hüft- und Brustgurt festgeschnallt.
I.W.
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