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Der Rucksack ist ein unverzichtbarer Weggefährte

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Rucksack – unverzichtbarer Weggefährte

Anzeige - Als Vorfahre vom heutigen Rucksack, lässt sich die Lastenkraxe als Arbeitsgerät bis in die Jungsteinzeit zurück verfolgen. Auch heute noch, gehört der Rucksack in unterschiedlichster Ausprägung in unseren Alltag.

© go-images.com, Wolfgang Ehn

Egal, ob es mit dem stylischen Daypack zum Baden geht, mit dem Wander- und Trekkingrucksack auf Schusters Rappen durch die Natur oder mit dem Expeditionsrucksack zu hohen Bergen, der Rucksack ist als Weggefährte stets dabei.

Warum bedarf es so vieler unterschiedlicher Rucksack-Modelle, wenn es am Ende doch immer nur um das Tragen einer Last auf dem Rücken hinausläuft? Der Grund liegt an den unterschiedlichen Anforderungen je nach Einsatzgebiet:

Tagesrucksack

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Neudeutsch als Daypack bezeichnet, versteht man daruntereinen Rucksack mit 10 bis 20 Liter Volumen. Der Rucksack soll möglichst leicht sein, damit er auf kurzen Ausflügen „nicht ins Gewicht“ fällt. Um dies zu erreichen, hat ein Tagesrucksack kein Tragegestell, sondern wird direkt mittels schmalem Riemen auf der Schulter getragen. Somit kann man mit einem Tagesrucksack auch keine Gewichte über 8kg komfortabel tragen. Vorteil: wird der Rucksack nicht mehr gebraucht, kann man in klein zusammen packen und wegstecken.

Trekkingrucksack

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Das Gegenteil vom Tagesrucksack. Ein aufwendigesTragesystem sorgt dafür, dass hohe Lasten von über 10kg primär über die belastbaren Hüftknochen getragen werden. Je nach Marke kommen hier unterschiedlichste Metallkonstruktionen im Rückenteil zum Einsatz, die zum einen starr genug für die Lastübertragung sind, gleichzeitig aber sich auch der Gehbewegung gut anpassen können. Die Last wird dann über das jeweilige Tragesystem auf einen breiten Hüftgurt übertragen, Dieser sollte anatomisch angepasst, mittig auf dem Hüftknochen sitzen und so die Last gut weitergeben können. Dazu kommt die Anforderung nach guter Rückenbelüftung. Denn wer viel trägt, der kommt schnell ins Schwitzen. Viel Expertise haben sich hier Firmen wie Deuter und Gregory über die Jahre erworben.

Wanderrucksack

Der Wanderrucksack bildet je nach Größe des Packsacks den Spagat zwischen dem puristischem Tagesrucksack und dem Trekkingrucksack. Dementsprechend gering bzw. üppig kann seine Ausstattung sein.

Kofferrucksack

Der Kofferrucksack verbindet die Vorteile eines Rucksacks mit dem eines Koffers. Ein abnehmbares oder verstaubares Rucksack-Tragesystem verwandelt den Rucksack für den Flug im Nu zu einem Koffer und im Hotel angekommen lässt sich der Rucksack wie ein Koffer durch einen umlaufenden Reißverschluss komplett öffnen. Kein blindes Tasten nach Wäsche, die ganz unten zu liegen kam. Unterwegs kann er dann wieder huckepack genommen werden und man hat beide Hände zum einchecken oder zur Stadtbesichtigung frei.

Alpinrucksack

Warum jetzt noch einen eigenen Rucksack für die Berge? Weil die Anforderungen hier wieder anders sind. Im Vordergrund steht hier ein schlanker Rucksack, damit man nicht an Latschen oder Felsen hängen bleibt. Dazu sollte er möglichst körpernah anliegen, auch wenn man damit leichter ins Schwitzen kommt. Denn der vollgepackte Rucksack soll einen ja nicht gleich rücklings den Berg runter ziehen. Und zu Letzt sind die Ansprüche nach Robustheit und Ausstattung wesentlich höher: vielleicht sollen mal Steigeisen und Pickel außen rann. Oder ein Paar Schneeschuhe am Rucksack befestigt werden.

Fahrradrucksack

Es nimmt kein Ende, aber dieser Rucksack tanzt noch aus der Reihe. Schmal und eng anliegend soll er dem Fahrtwind keinen Angriffspunkt bieten. Hochatmungsaktiv muss das Rückenteil des sein, denn schnell kommt man ins Schwitzen. Eine Aufnahmemöglichkeit für ein Trinksystem sowie eine Helmhalterung stellen die Minimalanforderung an den Fahrradrucksack dar. Und trotzdem soll er ultraleicht sein, denn jedes Gramm Gewicht zählt bei längeren Radfahrten. Da lohnt es sich, vor dem Kauf mehrere Radrucksäcke genauer zu vergleichen.

Allgemein

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Bevor Sie sich Ihren nächsten Rucksack kaufen, sollten Siesich deshalb den Haupteinsatz gut überlegen. Dann den Rucksack nicht zu groß kaufen, nach dem Motto: dann passt er für alles. Sie erreichen damit das Gegenteil. Er passt eher für gar nichts. Und ein gut dimensionierter Rucksack erzieht einen bei jeder Tour, nur dass wirklich sinnvolle mitzunehmen. Und damit spart man doppelt Gewicht: am kleineren Rucksack und an weniger Last im Rucksack.

Als letztes wichtiges Kriterium achten Sie auf eine perfekte Passform. Der Rucksack muss zu Ihrer Rückenlänge passen, damit der Beckengurt sauber mittig auf dem Hüftknochen sitzen kann. Und jeder gute Rucksack-Produzent bietet heute spezielle Damenrucksäcke an, die nicht nur in der Farbgestaltung, sondern vor allem beim Schnitt von Trage- und Hüftgurt der weiblichen Anatomie angepasst sind.

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