München - Öffnen Sie Ihr Herz für die Weihnachtsaktion von tz und Unicef. Wie sie spenden können und wie Sie damit gleichzeitig an der Verlosung eines Audi teilnehmen:

© Unicef
Elisee (12) wurde als Kindersoldat zwangsrekrutiert – noch immer spiegelt sich das Entsetzen über den brutalen Bürgerkrieg im Kongo in seinen Kinderaugen.
In seinen Augen spiegelt sich das blanke Entsetzen. Elisee (12) aus der Demokratischen Republik Kongo in Zentralafrika hat schon viel zu viel gesehen, viel zu viel Schreckliches erlebt. Mehr, als die Seele eines Zwölfjährigen verkraften könnte.
Elisee war Kindersoldat. Rebellen haben ihn aus seinem Dorf entführt und ihn gezwungen, an ihrer Seite in den Krieg zu ziehen. Unter Androhung seines Todes musste der unschuldige Bub plündern, rauben und kämpfen. Unzählige Male hat er von seiner todbringenden Waffe Gebrauch gemacht. Betäubt von der eigenen Todesangst, betäubt vom Schmerz, den ihm seine Taten bereiteten, betäubt von den Drogen, die ihm die Rebellen gaben, damit er ihren irrwitzigen Kampf aushält.
Elisee hat Menschen getötet. Er weiß nicht, wie viele. Er hofft, dass die meisten Soldaten waren. Dass er keine Zivilisten auf dem Gewissen hat. Elisee kennt seine Opfer nicht – der Bub ist ja selbst Opfer des grausamen Krieges, der im Kongo über Generationen hinweg Menschenleben zerstört hat und bis heute zerstört.
Wie Elisee werden im Bürgerkrieg im Osten des Kongo Tausende Kinder von Rebellengruppen zwangsrekrutiert. Die Buben kämpfen als Kindersoldaten um ihr Überleben. Die Mädchen müssen als Trägerinnen oder Köchinnen für die Milizen schuften und dienen ihnen als wehrlose Sexsklavinnen.
Unvorstellbar brutal sind diese Vergewaltigungen. Aber leider sind sie im Kongo an der Tagesordnung. Fast alle Rebellengruppen setzen systematischen sexuellen Missbrauch als Kriegsmittel ein. Ihr Ziel: Die Zivilbevölkerung zu demoralisieren und ihren Zusammenhalt zu schwächen. Erst im September 2010 haben Milizen alle Mädchen und Frauen eines Dorfes vergewaltigt – mehr als 240 unschuldige Opfer!
Ehemalige Kindersoldaten, die schweißgebadet aus ihren Albträumen hochschrecken, schwer traumatisierte Mädchen, auf das Brutalste missbraucht und erniedrigt: Das sind die Schicksale der Kriegskinder im Kongo. Ihr Leid ist so unermesslich, unerträglich – am liebsten möchte man nicht hinschauen. Nichts sehen und hören von ihren Schicksalen. Aber das Leid der Kinder ist real. Wegschauen macht es nicht ungeschehen.
Darum sammeln Unicef und die tz bei ihrer diesjährigen Weihnachtsaktion Spenden für Kriegskinder. Gemeinsam mit Ihnen, verehrte Leser, wollen wir den Kindern im kriegsgebeutelten Kongo helfen. Ihre Wunden sollen heilen, sie sollen die Chance auf einen Neustart in ein besseres Leben bekommen.
Liebe Leser, die tz ist seit 1989 Partner des UN-Kinderhilfswerks. Seit 21 Jahren berichten wir jedes Jahr zu Weihnachten von humanitären Brennpunkten und Not leidenden Kindern. Die Not der Buben und Mädchen ist groß – ohne Unicef wäre sie noch wesentlich größer. Unicef rettet täglich Kinderleben. Und Sie, liebe Leser, sind mit Ihren Spenden ebenfalls zu millionenfachen Lebensrettern geworden. Sie haben sich stets großzügig gezeigt – insgesamt hat die tz schon 7 Millionen Euro für Unicef gesammelt!
Wir bitten Sie: Öffnen Sie Ihr Herz für die Geschichten der Kriegskinder. Auch wenn wir das Leid der Buben und Mädchen nicht ungeschehen machen können: Jedes gerettete Kind ist ein Sieg der Menschlichkeit über Gewalt und Krieg.
Simone Herzner
Die Spendenkonten:
Stadtsparkasse München Kto.-Nr. 263 525 BLZ 701 500 00
Dresdner Bank Kto.-Nr. 326 900 000 BLZ 700 800 00
Audi-Übergabe an unsere strahlende Gewinnerin 2009
10 Euro für Unicef – und Sie können einen A 1 gewinnen! Die tz verlost wieder einen tollen Audi unter allen Spendern
Auch zur tz-Weihnachtsaktion 2010 stiftet Audi wieder einen Traumpreis – einen Audi, wie es noch keinen gab: den brandneuen A 1!
Der 105 PS starke Dieselmotor bringt es in 10,5 Sekunden von Null auf 100 und fährt 190 km/h in der Spitze – bei einem Verbrauch von nur 3,8 Liter! Das Interieur ist edel in Aluminiumoptik gehalten, Sportfahrwerk, Nebelscheinwerfer und Bordcomputer sind inklusive. Weitere Extras sind kein Problem: Der tz-Gewinner kann sich den A 1 gegen Aufpreis nach seinen Wünschen bauen lassen.
Der Gewinner wird im Februar 2011 ermittelt – so lange sind die Unicef-Konten geöffnet. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. tz und Audi wünschen viel Glück!
Die Kommentarfunktion ist bei diesem Artikel nicht aktiviert. Sie haben aber die Möglichkeit uns Ihre Meinung über das Kontaktformular zu senden.



Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.