012.03.09|Welt|57 Kommentare
Artikel drucken|Artikel empfehlen|Schrift a / A
Der Präsident der Deutschen Stiftung für Verbrechensbekämpfung Hans-

© dpa
Auf dem PC von Tim K. wurde u.a. das Spiel "Counter-
Der “Neuen Osnabrücker Zeitung“ sagte der Professor für Kriminologie: “Dass der 17-
Schwind verwies darauf, dass kaum jemand wisse, dass in Deutschland zehn Millionen legale Waffen und geschätzte rund 20 Millionen illegale Waffen im Umlauf seien. Jugendliche hätten darauf noch immer einen viel zu leichten Zugriff, weil sie einfach nur den Schlüssel für den Waffenschrank finden müssten. Nach solchen Ereignissen wie in Erfurt, Emsdetten oder nun Winnenden “lassen sich Dominoeffekte beziehungsweise Nachahmungstaten an anderen Schulen nicht ausschließen“, warnte Schwind.
Das gelte vor allem für die ersten 14 Tagen nach der Tat. Deshalb forderte der Kriminologe alle Eltern, Lehrkräfte und Mitschüler auf, besonders sorgfältig zu beobachten, ob sich Frühsignale einstellen oder ob sich ein Schüler in die Isolation zurückzieht.
Am Vormittag wurde bekannt: Der Amokläufer von Winnenden hat in den vergangenen Monaten viel Zeit mit Killerspielen am Computer verbracht. Zu seinen Hobbys gehörte auch das Schießen mit Softairwaffen. “Das kann ich bestätigen“, sagte der Polizeisprecher Klaus Hinderer in Waiblingen am Donnerstag der Deutschen Presse-