New York - Die sudanesische Regierung hat am Mittwoch offenbar als Reaktion auf den Haftbefehl gegen ihren Präsidenten Omar al-Bashir mehreren internationalen Hilfsorganisationen die Erlaubnis für ihren humanitäre Einsatz im Norden des Landes entzogen.

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Sudans Präsidenten Omar al-Bashir ist wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit angeklagt. Gerichtet werden soll vor dem internationalen Strafgerichtshof.
Nach Angaben von UN-Sprecherin Marie Okabe wurden sie aufgefordert, die Krisenregion unverzüglich zu verlassen. Außerdem hätten Vertreter Khartums einiges Eigentum der Organisationen beschlagnahmt.
Den Vereinten Nationen sind sechs bis zehn Organisationen bekannt, die von der Maßnahme betroffen seien. Zu ihnen gehören den Informationen zufolge die Hilfsgruppen Oxfam, Solidarités und Mercy Corps. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon sehe in der Entwicklung “einen ernsthaften Rückschlag für lebenswichtige Hilfsdienste in Darfur“, hieß es. Er appelliere an die sudanesische Regierung, den Organisationen die Arbeitsbewilligung zurückzugeben.
Quelle: DPA



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