026.02.09|Welt|24 Kommentare
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Köln - Die Integration von Ausländern funktioniert nach einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) im gesamten Bundesgebiet nur selten.

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Migrantenkinder brechen doppelt so oft die Schule ab wie ihre deutschen Mitschüler.
Zuwanderer seien häufiger arbeitslos, hätten ein geringeres Einkommen und ein niedrigeres Ausbildungsniveau als Deutsche, hieß es in der am Donnerstag vorgelegten neuen Ausgabe des IW-Integrationsmonitors. Bereits in jungen Jahren haben demnach Migrantenkinder gegenüber ihren deutschen Schulkameraden einen Wissensrückstand von bis zu zwei Jahren. Sie brechen mehr als doppelt so häufig die Schule ab und machen seltener das Abitur. Ausländische Schulabgänger sind auch in Ausbildungsberufen und an Universitäten unterrepräsentiert.
Die Folgen des Bildungsrückstands bestimmen das spätere Berufsleben: Ausländer beziehen mehr als doppelt so oft Arbeitslosengeld wie Mitbürger mit deutschem Pass, ihre Beschäftigungsquote ist unterdurchschnittlich. Das monatliche Nettoeinkommen lag 2006 im Schnitt 300 Euro unter dem deutschen Einkommensniveau. Nur wenige Zuwanderer schaffen es im Vergleich an die Spitze: In Berlin beispielsweise haben Migranten bei Firmengründungen die Nase vorn.
Quelle: DPA

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