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EU-Kommission verteidigt Einsatz von "Nacktscannern"

EU-Kommission verteidigt Einsatz von "Nacktscannern"

Brüssel - Die EU-Kommission hat den Einsatz von “Nacktscannern“ an Flughäfen verteidigt.

Ganzkörper-Scanner, die Passagiere bis auf die Haut durchleuchten, werden bereits auf Flughäfen in Amsterdam, Zürich und London getestet und sind auch in den USA im Einsatz, um etwa Keramikmesser oder Plastiksprengstoff zu finden.

© dpa

Ganzkörper-Scanner, die Passagiere bis auf die Haut durchleuchten, werden bereits auf Flughäfen in Amsterdam, Zürich und London getestet und sind auch in den USA im Einsatz, um etwa Keramikmesser oder Plastiksprengstoff zu finden.

“Wir glauben, dass das eine effektive Maßnahme ist, die bestehenden Kontrollmethoden zu ergänzen und den Passagieren Zeit zu ersparen“, sagte ein Sprecher in Brüssel, fügte aber hinzu: “Wir wollen ausschließen, dass ein Passagier dazu gezwungen wird, und wir wollen auch die Mitgliedstaaten nicht verpflichten, das einzusetzen.“ Die Geräte durchleuchten Passagiere mittels elektromagnetischer Strahlen bis auf die Haut. Auf einem dreidimensionalen Bild ist der Fluggast in Umrissen ohne Kleidung sichtbar. Sie sind probeweise auf Flughäfen in Amsterdam, Zürich und London im Einsatz.

Der Kommissionssprecher sicherte zu, Verkehrskommissar Antonio Tajani werde mit dem Europaparlament eng zusammenarbeiten, um alle Bedenken mit Blick auf Datenschutz, Privatsphäre und Gesundheit zu klären. “Die Kommission nimmt diese Bedenken natürlich sehr ernst“, sagte er. Am 6. November werde es eine gemeinsame Konferenz von Kommission und Parlament geben. Zudem seien Beratungen mit dem europäischen Datenschutzbeauftragten Peter Hustinx vorgesehen.

Quelle: DPA

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