Neun Landwirte aus Deutschland suchen bei RTL die Liebe ihres Lebens – und 7,6 Millionen Menschen schauen zu.

© HNA
Hansi, der rüstige Hühnerwirt aus Hessen, wird von den Zuschauern von „Bauer sucht Frau“ vermisst. Moderatorin Inka Bause verriet in der tz, warum der 71-Jährige in der letzten Folge nicht zu sehen war.
Bauer sucht Frau ist zum zweiten Mal die erfolgreichste Sendung am vergangenen Montagabend gewesen; vor Günther Jauchs Wer wird Millionär?. Das Interesse der Zuschauer an dem sportlichen Milchbauern Günne, der die Frauen gern mit seinem nackten, durchtrainierten Oberkörper beeindruckt, oder Bauer Heinrich, der seinen Liebeskummer gern mit seiner Mutti bespricht, ist groß. In der tz erzählt die TV-Moderatorin Inka Bause, warum Bauer Hansi in der letzten Folge fehlte, und warum die Kuppelshow so erfolgreich ist:
Frau Bause, viele Zuschauer vermissen Hansi, den rüstigen Hühnerwirt aus Hessen, der am Montag nicht zu sehen war. Ist der 71-Jährige ausgestiegen?
Inka Bause:Nein, natürlich ist der Hansi noch dabei! Wir zeigen nur nicht immer alle Bauern in jeder der insgesamt neun Folgen. Aber ab der fünften Folge, also am Montag in zwei Wochen, werden wir sehen, wie es mit ihm weitergeht, und ob er hoffentlich bald eine Frau finden wird.
Bauer sucht Frau war am Montag wieder auf Platz 1 der Einschaltquoten. Warum ist das Format so beliebt bei den Leuten?
Was schätzen Sie an den Bauern?
Die sind einfach authentisch – also meist sehr entspannt und in sich ruhend. Die arbeiten ihr Leben lang hart und viel und lassen sich von uns nicht die Butter vom Brot nehmen. Die sind, wie sie sind – und das finde ich super. Auch wenn es manchmal für uns nicht nachvollziehbar ist, wie sie sich in manchen Situationen benehmen – ich könnte sie dafür knuddeln, dass sie so sind und sich nicht verbiegen, nur weil eine Kamera da ist!
Leider nicht zu allen. Aber jeder Bauer kann mich erreichen, wenn er will. Mit einigen Frauen stehe ich per Mail in Kontakt. Die Männer scheinen es nicht so zu haben mit dem Schreiben. Im Übrigen bin ich stolz, dass noch nicht ein Bauer seine Teilnahme bereut hat. Ganz im Gegenteil. Ob mit Frau oder ohne – alle haben für sich was mitgenommen.
Stall ausmisten, Kühe melken, jeden Tag früh aufstehen – könnten Sie sich vorstellen, für die große Liebe aufs Land zu ziehen?
Ganz ehrlich? Nein. Ich bin einfach ein Großstadtkind. Das ist mein Leben. Ich habe wirklich immer eine schöne Zeit auf dem Land. Aber ein Bauer oder Seemann wird auf Dauer in einer Stadt wie beispielsweise Berlin auch nicht glücklich.
Quelle: tz



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