"Bauer sucht Frau"-Fans: "Günne hat allen was vorgemacht"
2205.11.08|Stars|Facebook
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Neuer Zuschauerrekord bei Bauer sucht Frau: Vorgestern wollten durchschnittlich 7,74 Millionen sehen, wie Günne und Evelyn den ersten Kuss austauschten oder Schäfer Heinrich seine Anja kraulte.

© dpa
Inka Bause präsentiert die umstrittene Erfolgsshow "Bauer sucht Frau"
Und auch nach dem Sendeschluss schlug diese Folge hohe Wellen, vor allem im Internet.
In Online-Foren und Chats tauschen sich hunderte Fans der Serie aus. Hauptthema diesmal: „Milchbauer Günne“ (35), der am Ende der Hofwoche mit Evelyn (30) knutschte, mittlerweile jedoch eine andere Freundin hat. Im Inoffiziellen Fernsehforum (
www.ioff.de
) schreibt jemand mit dem Onlinenamen „joe-becker“: „Wenn man ein kleines bischen auf Evelyns Körpersprache achtet, stellt man fest, dass die nichts mit Günne zu tun haben will. Wie können die denn dann von Gefühlen reden. Furchtbar!“
Im Bauer sucht Frau-Forum von RTL haben User die Rubrik „Arme Evi! Günne und die Ehrlichkeit“ eingerichtet. Darin schimpft zum Beispiel „swissmade84“: „Günne hat nicht nur Evi, sondern allen anderen auch was vorgemacht! Zumal ist er nicht wirklich ein Bauer und nicht einmal Single!“
RTL-Interactive, die Online-Tochter des Fernsehsenders, verrät nicht, wie viele Menschen die Internetseiten der landwirtschaftlichen Kuppelshow anklicken. Ebensowenig die Zahl der Zuschauer, die sich die Episoden nach der TV-Ausstrahlung auf
www.rtl-now.de
ansehen; der Download ist eine Woche nach Ausstrahlung gratis, kostet danach 1 Euro. Überdies verdient RTL am Bauer sucht Frau-Brettspiel (29,99 Euro) oder an der CD Ein Kuss im Kornfeld (24,99 Euro) mit den romantischen Hits aus der TV-Reihe.
Die inoffizielle Fanseite (
www.bauer-sucht-frau.net
) bietet während der Sendung einen Live-Chat, in dem sich die Zuschauer über das Treiben auf dem TV-Bildschirm austauschen. Laut Betreiber Andreas Dittes war auch dort das Hauptthema am Montagabend Günne. „Es gab schon vorher Gerüchte, dass es zwischen ihm und Evelyn schon wieder aus ist“, sagte Dittes zur tz. Ein weiblicher Fan der Sendung mutmaßt nun über die Kinderpflegerin aus Münchnen: „Die Süße wollte doch garantiert nur mal ins Fernsehen.“
Bauer sucht Frau: So lieben die Bauern aus der letzten Staffel
Ein Fall für den Tierschutz - Zuschauer sind empört über Reitszene und verdreckten Stall
Ein weiterer Aufreger in Bauer sucht Frau: zwei Menschen auf einem Pony. „Schweinebauer Torsten“, der nebenher 20 Reitpferde hält, trabte in der Folge vom vergangenen Montag mit der „angehenden Berufsschullehrerin Katharina“ (30) über die Wiese – zuletzt beide auf einem Pony. „Tierquälerei!“, wettern die Fans im Online-Forum von RTL – und bekommen von Tierschützern Recht.
„Zwei Erwachsene sind viel zu schwer für ein Pony“, erklärt Kurt Perlinger, Vorsitzender des Münchner Tierschutzvereins, auf Anfrage der tz. „Aus tiermedizinischer Sicht ist das extrem kritisch. Es kann passieren, dass sich das Pony einen Haxen bricht oder Haltungsschäden davonträgt.“ Solche Szenen dürfen nach Perlingers Ansicht keinesfalls im Fernsehen gezeigt werden, weil sie Nachahmer finden. „Aber es nimmt leider im Fernsehen immer mehr zu, dass auf Kosten der Tiere Einschaltquoten gemacht werden.“
Schon in der vergangenen Woche forderten einige Zuschauer der Kuppelshow, den Tierschutz einzuschalten. Der Grund: die Art und Weise, wie „der gemütliche Bauer Georg“ (30) seine Bullen hält: in einem dunklen Stall, der völlig mit Mist verdreckt ist. Von seiner Auserwählten (Carola) auf diesen Missstand angesprochen, schlug Georg einem Rind mit der Forke ein Stück angetrockneten Kot vom Schenkel. „Und da sieht man auch schon wunde Stellen im Fell“, empört sich eine Zuschauerin im Forum.
„Der Dreck ist bei Tieren an und für sich nicht das Problem“, erklärt Tierschützer Kurt Perlinger. Aber die Rinder müssen in der Lage sein, ihrem Mist aus dem Weg zu gehen. Sie dürfen also nicht in dem verdreckten Stall angebunden sein.“ Ebenso wichtig sei es, dass die Tiere nicht ständig im dunklen Stall gehalten werden: „Die Tiere brauchen Tageslicht, alles andere ist eine Schweinerei.“
Quelle: tz
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