131.07.09|München|7 Kommentare
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München - Wenn Fußball-

© Götzfried
Paul Breitner engagiert sich gerne und oft für die Tafel: „Heutzutage bleibt für den Nächsten nichts übrig, weil jeder schauen muss, dass er selbst über die Runden kommt, trotzdem kann jeder helfen. Es muss ja nicht viel sein.“
Helfen kann so einfach sein. Und Breitner hilft aus Überzeugung: „Ich erlebe seit Längerem mit, wie die Aufgaben der Tafel in München immer größer werden, weil es immer mehr Bedürftige gibt.“ Die Leute sind froh, wenn sie etwas Gutes zu essen bekommen.
Am Freitag hat es ihnen besonders geschmeckt: Die Innenstadtwirte haben 500 Menschen in den Hofbräuhaus-
Das Hendl schmeckt auch kalt zum Abendessen! Paula (7) und ihre Mama Grit Richter (42) aus Ramersdorf haben sich auch etwas eingepackt. „Dass ich meinen fünf Kindern nicht viel bieten kann, ist schlimm“, sagt die alleinerziehende Mama. Sie macht eine Ausbildung zur Erzieherin und hofft, dann nicht mehr auf Hilfe angewiesen zu sein. „Ich würde gerne öfter was unternehmen, vielleicht in den Zoo gehen“, wünscht sich Paula. Janina (9) aus Giesing ist mit ihrer Mama Manuela Trapp (39) gekommen. „Janina kommt im Herbst aufs Gymnasium“, sagt die Mama.
Sie sucht eine Arbeit, die sie zeitlich mit der Erziehung ihrer begabten Tochter vereinbaren kann. Klamotten und Schulsachen kauft sie auf dem Flohmarkt. Ohne die Tafel käme sie nicht über die Runden. Auch für Josef Schneider (71) aus Harthof ist die Tafel eine große Hilfe. Seit seine Frau im Vorjahr gestorben ist, kocht er kaum noch für sich allein. Die Tafel-
Simone Herzner