702.11.08|München|18 Kommentare
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Rrrums! Es war Sonntag um 10.30 Uhr, als ein lauter Knall durch die Halle des Münchner Hauptbahnhofs schallte.

© dpa
Die eingedellte Nase des ICE.
Der Grund: Ein ICE war ungebremst auf einen Prellbock aufgefahren. Letzterer wurde durch den Aufprall einen Meter nach hinten geschoben, beim Zug die Schnauze völlig eingedrückt. Immerhin: Menschen wurden nicht verletzt.
Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist bisher noch völlig unklar. Der Zug sollte auf Gleis 15 für eine Fahrt nach Hamburg bereitgestellt werden – daher waren auch noch keine Fahrgäste an Bord. Nach ersten Schätzungen der Bundespolizei liegt der Sachschaden bei über 100 000 Euro.
„Wenn aber an den Achsen auch noch was passiert ist, dann wird es richtig teuer“, so ein Sprecher gestern. Der ICE kam natürlich sofort zur Untersuchung ins Werk. Die wartenden Fahrgäste bekamen einen Ersatzzug und konnten mit 40 Minuten Verspätung Richtung Norden reisen.
Quelle: tz

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