227.11.09|München|33 Kommentare
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München - Der Trick ist gut. So gut, dass bereits bundesweit über 1000 Schnäppchenjäger darauf reingefallen sind.

Garantie(rt) wertlos: Der Typ auf der leeren Homepage verhöhnt Kunden.
Und das ist wohl nur die Spitze des gigantischen Eisbergs: Mit Super-
Teil 1: Auf den offiziellen Schnäppchenjägerseiten im Internet werden Kunden mit sensationellen Preisnachlässen von bis zu 30 Prozent auf Spielzeug und Multimedia-
Womit Teil 2 der üblen Verlade beginnt: Über die Kontonummer stieß die Polizei auf einfältige Zeitgenossen, die der Bande ihre privaten Konten für den Geldtransfer ins Ausland (Türkei und England) überließen. So flossen über das Konto einer Münchnerin rund 190 000 Euro. Auf die versprochene Provision fürs Nichtstun wartet sie noch heute. Auch ihr bescheidenes Privatvermögen räumten die Haie gleich noch mit ab. Die Frau war – wie alle anderen auch – über ein Lockangebot in Kleinanzeigen („Lukrativer Nebenverdienst, 3 bis 4 Stunden wöchentlich, keine Vorkenntnisse“) geworben worden. Jetzt ist sie wegen Verstoßes gegen das Geldwäschegesetz dran. Kriminaloberkommissar Ernst Neuner von der Münchner Polizei rät zur Vorsicht bei allzu günstigen Superschnäppchen: „Suchen Sie das Impressum. Checken Sie bei google-
Dorita Plange