München - Der Viktualienmarkt gehört zu den am meisten fotografierten Sehenswürdigkeiten, er ist kulinarisches Mekka für Profi- und Hobby-Küchenchefs, er liegt den Münchnern am Herzen – und den Stadtverantwortlichen schwer im Magen.

© Bodmer
Münchens Standl-Paradies: Der Viktualienmarkt ist ein Schlaraffenland für Schlemmer.
Die Probleme des Marktes und seiner Händler sind gewichtig: Sie reichen von Hygienevorschriften bis zu Brandschutzauflagen, die nicht eingehalten werden (können), von ständigen Beanstandungen wegen des ungeordneten Erscheinungsbilds bis zum Mangel an öffentlichen Toiletten. Abhilfe kann nur eine umfassende Sanierung der Einrichtung bringen, die 2007 ihr 200-jähriges Bestehen gefeiert hat.
Wie die angegangen werden könnte, darüber zerbricht man sich in der Abteilung Markthallen des Kommunalreferats schon länger den Kopf. Derzeit wird ein „Zukunftskonzept“ erarbeitet. „Die Anforderungen in allen Bereichen sind in den vergangenen Jahren insgesamt so stark gestiegen, dass der Viktualienmarkt den aktuellen Anforderungen an Hygiene, Warenpräsentation, Warenschutz, Arbeits- und Gesundheitsschutz, Logistik und Infrastruktur nicht mehr gerecht werden kann“, so niederschmetternd liest sich das Resümee der Kommunalreferentin Gabriele Friderich über die Zustände auf dem Quartier zwischen Heiliggeistkirche und Frauenstraße.
Barbara Wimmer



Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.