013.01.09|München|3 Kommentare
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„Bin eben mal weg“, könnte auf dem Spruchband unter dem Friedensengel stehen. Die Figur selbst soll unter einem militärischen Tarnnetz verschwinden.

So soll die Engel-Installation aussehen.
Mit dieser Aktion will der Münchner Polit-Künstler Wolfram P. Kastner vom 5. bis 12. Februar gegen die Sicherheitskonferenz demonstrieren, die am 6. Februar beginnt. Kastner will die Bürger aufrütteln: „Ich halte das für eine gute Möglichkeit, die Münchner darauf hinzuweisen, dass mitten unter uns Kriege geplant werden.“
Eine Genehmigung der Verhüllung ist aber fraglich. Das Baureferat kann sich Kunst-Aktionen grundsätzlich vorstellen. Die Behörde muss aber prüfen, ob der Friedensengel dabei beschädigt werden kann. Eine Entscheidung soll bald fallen.
Der goldene Friedensengel thront auf einer 38 Meter hohen Säule über der Isar. Die Nachbildung der griechischen Siegesgöttin Nike wurde 1899 nach drei Jahren Bauzeit enthüllt und erinnert an die ersten 25 friedlichen Jahre nach dem deutsch-französischen Krieg von 1870/71. Bei der Verhüllung der Figur soll nur der Friedenszweig in der rechten Hand frei bleiben.
Quelle: tz

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