Comedy-Star Kevin James feiert in München Premiere als Kaufhaus-Cop.

© Weißfuß
Kevin James zeigt bei der Premiere von Der Kaufhaus-Cop in München vollen Einsatz
Hey, das ist doch der Dicke aus King of Queens!“ Ein Satz, den Kevin James schon in nahezu allen Sprachen gehört hat. Der Schauspieler, der sich mit der amerikanischen Sitcom in den Comedy-Himmel katapultierte, lebt in den Herzen seiner Fans immer noch als Serienfigur Doug Heffernan.
Selbst jetzt, als er über den roten Teppich des Mathäser Filmpalastes tobt, um seine neue Kinokomödie Der Kaufhaus-Cop vorzustellen. Unermüdlich signiert er die DVD-Sammlungen seiner Erfolgsserie, lächelt in Handys, Fotoapparate und Fernsehkameras. Dabei hat es Kevin James geschafft – vom Comedy-Liebling zum Kinostar. Während er in Hitch – der Date-Doctor noch im Schatten von Will Smith stand, spielt er jetzt die Hauptrolle: Paul Blart, einen übereifrigen Wachmann, der in einem Einkaufszentrum für Recht und Ordnung sorgt.
„Er ist eigentlich ein Verlierer“, erklärt Kevin James. „Einer, an den keiner glaubt und der eine Menge Niederlagen einstecken muss, bevor er zeigen kann, was in ihm steckt.“ Ein liebenswerter Loser also, der bei so manchem weiblichen Premierengast Beschützerinstinkte weckt. „Ich finde ihn sehr süß. Es kommt doch wirklich nicht immer aufs Aussehen an. Bei Männern zählen vor allem Charme und Humor – und beides hat Kevin James“, schwärmt etwa Sandy Meyer-Wölden. Und auch Schauspielerin Suzanne von Borsody bescheinigt dem knuffigen Gute-Laune-Bär hohe Sympathiewerte. Schließlich gehören Niederlagen im Leben dazu, oder? „Na sicher, ich wollte unbedingt Malerin werden und wurde abgelehnt“, erinnert sich von Borsody. Und so fand sie in der Schauspielerei ihr großes Glück. Und natürlich in der Liebe zu ihrem Lebensgefährten Jens Schniedenharn, der sich gemeinsam mit Bruder Björn als größter King of Queens-Anhänger outet. „Wir haben uns in Amerika extra Fan-Shirts gekauft“, strahlen die beiden.
Ganz so weit geht die Liebe von Tatort-Kommissar Dominic Raacke dann doch nicht – auch wenn er die Serie regelmäßig verfolgt hat: „Ich bewundere Kevin James dafür, dass er sich mit seinem Talent in die erste Reihe gekämpft hat.“ Und dort steht er in Amerika zweifellos. Der Kaufhaus-Copspielte allein in den USA sensationelle 140 Millionen Dollar ein! „Und an den Erfolg knüpfen wir hier hoffentlich an“, lacht Sony-Pictures-Boss Martin Bachmann, der u. a. auch Comedian Mario Barth, Diana Körner und Moderator Norbert Dobeleit zur München-Premiere begrüßte.
Astrid Kistner
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