Ein letztes Halali: Kapitale 18-Ender-Hirschen, Rehe und Gämsen konnten Siemens-Manager und deren Geschäftspartner bislang im schönen Zillertal erlegen.

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Kapitale 18-Ender-Hirschen gibt's im Zillertal.
Doch jetzt ist Schluss mit der Luxus-Jagd auf Firmenkosten. Siemens-Vorstandschef Peter Löscher zückt in Zeiten der Finanzkrise den Rotstift und will den Pachtvertrag fürs firmeneigene Revier so schnell wie möglich lösen.
„Wir haben ein straffes Kostensenkungsprogramm und sind dabei, unsere Sponsoringaktivitäten auf neue Beine zu stellen“, erklärte ein Siemens-Sprecher in diesem Zusammenhang. Keine Frage – das Freizeitvergnügen für verdiente Siemens-Bosse kam dem Konzern teuer: Das 9000-Hektar-Gelände, das auch ein früherer Siemens-Korruptionsjäger gern nutzte, verschlingt pro Jahr einen hohen sechsstelligen Euro-Betrag. Unter anderem für Pacht, diverse Dienstfahrzeuge, den Erhalt mehrerer Jagdhäuser und Hütten sowie für zwei Berufsjäger, berichtet das Nachrichtenmagazin Der Spiegel.
tz



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