001.03.10|München
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München - Christian "Fonsi" Springer ist zum dritten Mal der Co-

© Bodmer
Der Kabarettist Christian „Fonsi“ Springer zeigt den USB-
Die tz will natürlich vor dem Groß(kopferten)-
Bruder Barnabas:
Barnabas wird immer mehr zum Anwalt der kleinen Leute. Er will, dass Politik nicht für Menschen gemacht wird, die schwarze Millionen in der Schweiz verstecken, sondern für Familien, Alte, Alleinerziehende. Natürlich wird Ernst in Lustigkeit verpackt. Barnabas will schließlich unterhalten.
Die Seehofer-
Barnabas wird den Führungsstil Seehofers in die Mangel nehmen. Die Bundespolitik wird zunehmend wichtig, die CSU unwichtiger. Als „Fonsi“ befrage ich nach dem Singspiel einige Gäste. Aber nicht Herrn Seehofer. Er ist erst zum zweiten Mal als Chef dabei. Und wer weiß, ob es ihn 2011 noch gibt?
Die Finanz-
Früher sprach Edmund Stoiber in Sachen Wirtschaftspolitik von einer bayerischen „Kompetenz-
Kindes-
Darüber kann man keine Witze machen. Aber Barnabas muss auch mal ernst sein dürfen. Wenn in einer bayerischen Koranschule so etwas bekannt würde, dann gäbe es Hass zuhauf – und jetzt, in katholischen Internaten? Nimmt man das als Nachricht hin. Das ist mir völlig unverständlich. Ich hoffe, dass die Missbrauchsfälle ein großes Erdbeben auslösen, und dazu wollen wir beitragen. Der höchste Chef – der Papst – muss den Skandal an vorderster Stelle zum Thema der katholischen Kirche machen. Ich habe Angst, dass beim nächsten Unglück – Erdbeben, Zugunfall – das Thema komplett wieder weg ist. Das darf nicht sein.
Bildungspolitik:
Es gibt ja den Verdacht, dass das Kultusministerium die Lehrer angewiesen hat, die G8-
Guttenberg:
Ein Muss auf dem Nockherberg – als Superstar der deutschen Politik. Außer, er ist gerade in Afghanistan. Aber ich glaub das nicht, schließlich hat er jetzt ja noch ein Jahr länger Zeit, um dort hinzufahren. Guttenberg ist Verteidigungsminister wie einst Strauß, und da muss man rechtzeitig bremsen.
SPD:
Ja, sogar die bayerische SPD kommt vor, auch wenn sie niemand mehr kennt.
„Der Nockherberg hat mich mein Leben lang begleitet“, erzählt Christian Springer der tz. „Als Zehn-
Und dann kam der Revoluzzer durch: „Im Herbst 1984 oder 1985 warf ich bei einer Wahlkampfveranstaltung ein Ei auf Franz Josef Strauß. Allerdings habe ich ihn nicht getroffen, doch ich sah, wie Polizisten die Reste von der Wand kratzten. Die liegen wohl heute noch in der Asservatenkammer in der Ettstraße.“
Später ging’s vom Bengel zum Engel: „1999 bin ich als Erzengel zurückgekehrt – vom Eierwerfer zum Erzengel. Den spielte ich ein paar Mal beim Nockherberg-
Fazit: „Der Nockherberg gehört zu mir wie kein anderer Berg in Bayern – oder zumindest wie kein anderer Bierberg.“
Matthias Bieber