202.09.10|München|21 Kommentare
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München - Sara Nuru ist das Gesicht Münchens. Zumindest, wenn es nach dem Stadtmagazin "Prinz" geht. Mit der tz sprach die "Germany’s Next Topmodel"-Siegerin über ihre Lieblingsplätze.

© fkn
„Germany’s next Top Model“ Sara Nuru.
Das Stadtmagazin "Prinz" hat jede der 13 Regionalausgaben des Septemberhefts zusammen mit einem lokalen Promi gestaltet. So schmückt Sven Väth das Cover in Frankfurt, Polarkreis 18 das von Dresden, und das amtierende Germany’s Next Topmodel eben das von München: Sara Nuru. Im Heft verrät sie ihre Münchner Lieblingsplätze: Viktualienmarkt, klar, den Trachtenvogl , das Shoya am Platzl. Zum Thema „Feiern“ meint sie dagegen lapidar: „Früher schon, ist mit meinem Job als Model aber nicht vereinbar.“ Glauben wir nicht und trafen uns mit der gebürtigen Münchnerin in Florian Gleibs Restaurant Schmock, ebenfalls eine ihrer Top-Adressen: „Weil ich das Ambiente und die Vorspeisen liebe, vor allem den karamelisierten Ziegenkäse, außerdem ist das der perfekte Platz für ein Essen zu zweit.“ Nuru hat gerade im neuen Kinofilm von Otto Waalkes (Otto’s Eleven) eine Nebenrolle als Kasino-Girl.
Dafür, dass sie mit Feiern wenig am Hut hat, kennt sie sich gut aus in der Münchner Nacht, vor allem im Gärtnerplatzviertel, in dem sie gerade eine größere Wohnung bezogen hat. „Klar, ich bin gerade erst 21 geworden, natürlich geh’ ich weg, aber eher in Bars als in Clubs, ich steh’ nicht so auf Electro-Musik, eher auf Funk, Soul, Old School, und da ist das Angebot in München ziemlich klein.“ Das Pimpernel in der Müllerstraße findet sie gut, „da kann ich tanzen, und früher war das Bier auch billig.“ Die Paradiso Tanzbar meidet sie, „da mag ich die Türsteher nicht, die geben dir immer das Gefühl, dass man wichtig sein muss, um da reinzukommen.“ Dann schon lieber Gärtnerplatz, aber auch Nuru fällt auf, dass es mit dem Müll immer schlimmer wird.
Uneingeschränkt begeistert ist Nuru von der Erste Liga: „Von Ambiente über Musik bis zu den Gästen: einfach nur super!“ Und Münchens neuester Stern am Szene-Himmel, das Heart? „Schon sehr schick, klasse Musik, ich mag es, wenn man Titel auch mal kennt und mitsingen kann.“
Ihre letzten Geburtstage beging Nuru etwas unprätentiöser. „Den 20. im Ksar, und dieses Jahr in der Niederlassung.“ Zwar versucht sie am Wochenende zu Hause zu sein – könnte künftig aber schwierig werden, weil sie ihre Liebe zum Film entdeckt hat. „Das war schon wahnsinnig aufregend, die ganzen Schauspieler, Top-Comedians wie Otto, Mirco Nontschew oder Rick Kavanian, dazu 200 Statisten.“ Ein bisschen unsicher ist sie schon noch, ob sie das auch drauf hat, „aber es hat Spaß gemacht.“ Vorerst will sie sich auf ihre Model-Karriere konzentrieren, „aber das kann ich vielleicht noch sieben Jahren machen – und danach: mal sehen, ob die Schauspielerei was ist.“
Thomas Oßwald

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