111.07.10|München|248 Kommentare
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München - Das absolute Rauchverbot kommt am 1. August. Doch drei tapfere Münchner, eine Raucherin und zwei Wirtsleute, wehren sich gegen Volkes Stimme und ziehen vors Bundesverfassungsgericht.

© Kruse
O’zapft is! Und: Ausg’raucht is bald! Was Wirtin Birgit Netzle nun vors Bundesverfassungsgericht führt
Den Qualmern und Wirtsleuten geht nun endgültig der Rauch auf – und die allermeisten haben resigniert. Das absolute Rauchverbot in Gaststätten aller Art kommt unverrückbar zum 1. August, und ab dann heißt es: keine Raucherclubs mehr. Keine Nebenzimmer-
Ob’s was hilft? „Wenn ich ganz ehrlich bin: Ich beziffere die Chance auf fünf Prozent“, sagte Netzle am Sonntag der tz. „Aber ich möchte lieber alles versucht haben, statt gar nichts zu tun. Die Hoffnung stirbt schließlich zuletzt.“ Netzle war mit der bisherigen moderaten Lösung ganz zufrieden, so wie Tausende Wirte in Bayern: „Mein Kollege Ludwig Wolf vom Bistro No. 2 kann wohl zusperren – bei ihm steht die Insolvenz vor der Tür. Schließlich sind die allermeisten Gäste seiner Musikkneipe Raucher“, befürchtet Netzle.
Wie begründen Netzle und ihre beiden Mitkläger ihren Gang nach Karlsruhe? Netzle zur tz: „Ich plädiere auf den Gleichheits-
Klar ist: Das Rauchen daheim zu verbieten, wäre ein massiver Eingriff in die Privatsphäre. Und das geht freilich nicht. Netzle hofft, dass darum nach dem Gleichheits-
Einer von Hunderten Betroffenen des strikten Rauchverbots in München ist Olaf Schmidt (46), Inhaber des Johannis-
Matthias Bieber