München - Beim Fasching wird es ernst: OB Christian Ude (SPD) besucht am Freitag zum ersten Mal „Fastnacht in Franken“ in Veitshöchheim - doch das Kostüm ist so geheim wie ein Schwur in der SPD-Spitze.

© Sclaf
Traditionell mit Spaß am Fasching: Christian Ude (hier auf einem Bild von 2005).
Nur so viel: Er hat es schon anprobiert und es hat offenbar mit seinem Schnurrbart zu tun. Der gehöre nicht zur Verkleidung, sagt Ude, den habe er ja schon. Geht der OB als Peppone? Der kommunistische Bürgermeister sieht ja nicht immer gut gegen Dorfpfarrer Don Camillo aus...
Viel Stoff für Vilshofen und viel Arbeit für die SPD. Statt 500 Leute im Wolferstetter Keller sollten erst 2000 Besucher kommen. Jetzt müssen die Genossen ein kleines ans große Festzelt anbauen, die Gastronomie auslagern und die Bühne verkleinern, weil 3500 Menschen Ude sehen wollen. 39 Busse sind angemeldet, der Wirt hat 1500 Krüge mit SPD-Logo machen lassen. Die Veranstalter rechnen schon damit, dass das Handy-Netz zusammenbricht. 110 Journalisten sind angemeldet, die SPÖ kommt mit zwei Bussen aus Wien, die Genossen im Spessart fahren um 3 Uhr los, der Fußballverein hat drei Tische reserviert und selbst die örtlichen Freien Wähler wollen dabei sein - genau wie die CSU. Wie narrisch.
David Costanzo



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