2113.03.10|München|2 Kommentare
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München - München ist schön, keine Frage. Einen großen Teil zum Stadtbild tragen die Häuserfronten bei. 19 Schmuckstücke wurden jetzt ausgezeichnet.

Insgesamt gingen 71 Bewerbungen für 93 Anwesen ein.
Manche sind klein und unscheinbar, andere groß und herrschaftlich – die Häuser, deren Außenansicht von der Stadt mit dem Fassadenpreis 2008 ausgezeichnet wurden, könnten unterschiedlicher nicht sein. So kennen vermutlich nur wenige Münchner das denkmalgeschützte Doppelhaus an der Hanauer Straße, das umgeben von mehrgeschossigen Wohnblöcken ein wahres Kleinod darstellt. Jeder hingegen stand schon einmal vor der prächtigen Fassade des Kaufhaus Beck am Marienplatz, die ebenfalls unter den Preisträgern ist. Insgesamt gingen 71 Bewerbungen für 93 Anwesen ein. Im Mittelpunkt standen mustergültige Renovierungen von Stuckfassaden der Gründerzeit und des Jugendstils sowie von Fassaden älterer und abgeschlossener jüngerer Bauepochen bis zu architektonisch und städtebaulich herausragenden Gebäuden der 60er-
Für den Wettbewerb trommelte das Planungsreferat eine ehrenamtliche Gutachterkommission zusammen, darunter Stadträte, Mitarbeiter des Planungsreferats, Architekten, Spezialisten aus dem Handwerk, Stadtheimatpfleger und Mitarbeiter des Landesamts für Denkmalpflege. Ihr Augenmerk legte die Jury auf Originalität, Reichtum und Erhaltungsaufwand, farbliche Gestaltung der Fassade, stadtgestalterische Bedeutung sowie künstlerische und handwerkliche Qualität der Arbeit. Ausgezeichnet wurden 19 Fassaden, die je 500 Euro Preisgeld erhielten, fünf weitere wurden lobend erwähnt.