108.02.10|München|2 Kommentare
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München - Der bevorstehende Umbau des Viktualienmarktes soll behutsam vonstatten gehen, damit der „Star“ unter den Märkten sein lieb gewonnenes Gesicht nicht verliert.

© Haag
Nach dem Umbau sollen die Standlmieten auf dem Viktualienmarkt deutlich steigen.
Die Erhöhung der Standlmieten wird deftiger ausfallen. Im Spendenskandal gibt es derweil noch keine Aufklärung. Ende Februar geht die Ausschreibung für den Umbau raus. Dann können Architekturbüros Vorschläge für den Umbau der städtischen Märkte einreichen „Es geht vor allem um Hygiene und Brandschutz“, sagt Kommunalreferentin Gabriele Friderich. Der Markt genügt den EU-
Während die Stadt sich schwer tut, für die Märkte am Wiener Platz und Elisabethplatz geeignete Beschicker zu finden, sind die Wartelisten für den Viktualienmarkt „unendlich lang“. Allein 2009 gab es 97 Vormerkungen. Seit 2006 sind nur zehn neue Händler auf den Markt gestoßen – weil die alten ihren Platz nicht aufgeben mögen. Nach dem Umbau könnte sich Einiges ändern. Friderich: „Wir beziehen die Händler in die Pläne mit ein und wollen, dass möglichst keine Standl wegfallen. Aber versprechen können wir es nicht.“
Simone Herzner