209.03.10|München|18 Kommentare
Artikel drucken|Artikel empfehlen|Schrift a / A
München - Wenn der Schnee schmilzt, kommen die unschönen Dinge zum Vorschein: Schlaglöcher, Rollsplitt und liegengebliebene Silvester-

© dpa
Mitarbeiter der Straßenreinigung müssen tonnenweise Splitt aufkehren.
Für die Straßenreinigung ist jetzt Schwerstarbeit angesagt – die Stadt kostet das Millionen. Seit Anfang März haben die Aufräumarbeiten begonnen, die sich für die Winterdienste eher als Sisyphus-
Allein am Montag verbrauchte der Winterdienst fast 326 Tonnen Splitt und 68 Tonnen Salz. Kosten für den Einsatztag mit 410 Mitarbeitern und 284 Fahrzeugen im Einsatz: 248 921 Euro. „Insgesamt wurden schon 22 500 Tonnen Splitt in und um München herum gestreut. Da die Aufräumaktionen stark wetterabhängig sind, kann es bis Ostern dauern, bis der Splitt komplett entfernt ist“, sagt Nina Lindinger vom Baureferat.
Der eingesammelte Rollsplitt wird in den Betriebshöfen an der Gmunder Straße gesammelt, von wo aus er in Münchner Recyclingfirmen gebracht wird. Dort wird das Streugut gereinigt und gewaschen. Zum Streuen kann man es nicht mehr hernehmen. „Der Splitt verliert durch das Aufbereiten seine Scharfkantigkeit und kann nur noch für den Straßenbau eingesetzt werden“, so Lindinger. Wie es mit den Schäden auf den Straßen, Fuß-
Lindinger: „Wenn uns Schlaglöcher auffallen, dann bessern wir sie vorerst nur provisorisch aus.“ Der Winter 2009/2010 hat die Stadt bereits über 21 Millionen Euro gekostet. Es wird wohl noch einiges dazu kommen…
ppk.