Den richtigen Ausgang aus einem U-Bahnhof zu finden, ist nicht immer ganz einfach – besonders dann, wenn die Station vier, fünf oder noch mehr Ausgänge hat.

© Westermann
Die MVG hat den Goetheplatz und drei weitere Stationen schon umgerüstet.
Die gute Nachricht: Das wird künftig einfacher, denn alle hundert Bahnhöfe bekommen neue Wegweiser. Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) hat bereits vier Stationen umgerüstet: Jedem einzelnen Ausgang wird ein Buchstaben zugeordnet, der auch auf dem Umgebungsplan abgedruckt ist. Jetzt muss der Fahrgast nur noch dem jeweiligen Buchstaben folgen, um den richtigen Weg zu finden.
Das umständliche Kopfverrenken und Hin-und-Her-Schauen am Bahngleis fällt ab sofort in den Stationen Implerstraße, Goetheplatz, Moosacher St.-Martins-Platz und Moosach weg. Scheidplatz und Josephsplatz kommen im Januar dran. Die übrigen sollen laut MVG nach und nach folgen.
Die Kosten für die Schilder seien überschaubar, die restlichen Bahnhöfe solle die MVG darum schnell umrüsten. Zusätzlich bekommen die Umgebungspläne interessante Informationen über den Architekten des jeweiligen Bahnhofs sowie historische Daten – und das in einer laut MVG übersichtlicheren Gestaltung zur besseren Lesbarkeit. Mit einem anderen Vorschlag beißt die Aktion Münchner Fahrgäste bei der MVG weiter auf Granit: Die U-Bahnhöfe sollen auch an der Oberfläche ein Namensschild bekommen. „Das ist teurer und wurde schon mehrfach abgelehnt.“
SW



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