026.11.09|München|
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München - In einer spektakulären Aktion hat ein Riesenkran am Donnerstag nahe der Wittelsbacherbrücke einen fast 100 Tonnen schweren Düker in der Isar versenkt.
Die Konstruktion aus Stahl und Beton birgt 21 Kunststoffrohre, in denen die Telekom nun Glasfaserkabel verlegt, um das Hochgeschwindigkeits-Datennetz der Stadt zukunftssicher zu machen. Das Bauwerk ersetzt einen älteren Düker, der 1965 an dieser Stelle verlegt worden war. Im Zuge der Isar-Renaturierung war die Form der Uferböschung geändert worden, wodurch das alte Bauwerk teilweise freigelegt wurde.
Die neue Querung bietet mit ihren 21 Leerrohren Reserven, die laut Telekom bis weit in die Zukunft reichen sollen. In jedes Rohr können mehrere Stränge von Glasfaserkabeln eingezogen werden, in denen digitale Daten in Form von Lichtimpulsen weitergeleitet werden. In Anspielung an den lichtschnellen Datentransport taufte die Telekom den Düker auf den Namen „Speedy“.
Bis zum Jahresende soll der Düker, der in einem Graben im Flussgrund versenkt wurde, nun mit Beton und Kies gesichert werden. Auch das Ufer werde wieder naturnah hergestellt, versichert die Telekom. Im kommenden Jahr soll kein Spaziergänger in den Isarauen mehr ahnen, dass unter ihm die Datenautobahn zwischen Giesing und Sendling verläuft.

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