München - Alles andere als harmonisch ist eine Hochzeit in Taufkirchen verlaufen: Bei der Feier der 300 Gäste kam es zu einer Schlägerei mit den Angestellten der Gaststätte. Die Polizei ermittelt wegen versuchter Tötung.
Es sollte ein rauschendes Fest werden. Doch dann lief eine dreitägige Hochzeitsfeier einer Großfamilie in einer Gaststätte in Taufkirchen aus dem Ruder – sie endete in einer blutigen Auseinandersetzung. Der Wirt kam mit schweren Schnittverletzungen ins Krankenhaus, fünf seiner Angestellten wurden teils schwer verletzt. Die Mordkommission ermittelt wegen versuchter Tötung.
Gegen 19.45 Uhr eskalierte die Situation. Da stürmten offenbar dutzende Hochzeitsgäste die Küche und bewaffneten sich mit Messern. Als Wirt Luis B. und seine Angestellten das verhindern wollten, kam es zu den Angriffen der Hochzeitsgäste. Danach glich der Ritter-Hilprand-Hof einem Schlachtfeld. „Es ist viel Blut geflossen. Die Gaststätte und die Küche sind total verwüstet“, sagt Bürgermeister Jörg Pötke.
Noch während der Massenschlägerei fuhr ein Großaufgebot an Polizei und Rettungkräften vor. An die 150 Beamten riegelten die Gasstätte ab und nahmen die Personalien von rund 300 Hochzeitsgästen auf. Fünf von ihnen wurden festgenommen.
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