Auf diese Weise war das sicher nicht geplant: Eine Frau hat am Montag abend in einer S-Bahn einen gesunden Sohn zur Welt gebracht.

© Schlaf
Ungewöhnlicher Ort für eine Geburt: Das Abteil eines S-Bahn-Wagens.
Ganz klar. Er ist die süßeste Störung, seit es S-Bahnen gibt: Auf der Fahrt ins Krankenhaus ließ sich der kleine Leo einfach nicht mehr aufhalten und beschloss, in der Flughafen-S-Bahn S 8 zur Welt zu kommen.
So geschehen am Montagabend am S-Bahnhof Pasing. Bereits während der Fahrt setzten bei Leos Mama gegen 21 Uhr so heftig die Wehen ein, dass ans Aussteigen gar nicht mehr zu denken war. Der Lokführer informierte um 21.15 Uhr die Zentrale, blieb am Pasinger Bahnhof stehen („Alles aussteigen bitte!“) und forderte den Notarzt an. Dann machte er der werdenden Mutter und den Rettungskräften ein wenig Platz vor den Klappstühlen. Der Notarzt musste gar nicht mehr groß nachhelfen. Bereits gegen 21.45 Uhr war Leo da – 51 Zentimeter groß, 2700 Gramm leicht und putzmunter. Er erholt sich jetzt mit seiner Mutter im Krankenhaus. Beiden geht es sehr gut.
Quelle: tz
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