016.09.08|München|1 Kommentar
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München - Eigene Fachärzte für Notfallmedizin sollen nach dem Willen von Medizinern künftig auch in Deutschland Leben retten und Kosten sparen.

© dpa
Probleme bereiten den Medizinern übergewichtige Patienten.
Gerade in den Notaufnahmen, in denen es um lebensrettende Minuten gehe, seien oft junge und unerfahrene Ärzte im Einsatz, sagte die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft Interdisziplinäre Notfallaufnahme DGINA, Barbara Hogan, am Montag zu Beginn eines Kongresses in München. Eine eigene Facharzt-
Bis zum 18. September diskutieren mehr als 800 Notfallmediziner aus aller Welt über Entwicklungen ihres Faches, dem Diagnose und Erstversorgung unterschiedlichster Probleme vom verstauchten Knöchel über Knochenbrüche bis zu Herzinfarkt und Blutvergiftung obliegen.
Flatrate-
Mit der Budgetierung und dem Rückgang der Hausärztezahlen insbesondere in ländlichen Gebieten verlagere sich die ambulante Versorgung immer mehr in die Notaufnahmen der Krankenhäuser. Auch dies mache eine spezialisierte notärztliche Versorgung notwendig. „Der Hausarzt, zu dem Sie mit Husten gehen, muss Facharzt sein – der Arzt im Krankenhaus, zu dem Sie mit Herzinfarkt gehen, nicht“, fasste Thomas Fleischmann, Chefarzt Interdisziplinäre Notaufnahme Nordwest-
Quelle: tz