München - Die reißende Isar zieht derzeit Extremsportler an. Kajakfahrer haben nun am Donnerstag einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst.

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Erst Spaß in der Hochwasserwelle, dann Ärger mit der Polizei: einer der Kajakfahrer
Die Uferwege überflutet, der Flauchersteg wegen möglicher Einsturzgefahr gesperrt: Die Isar macht ihrem alten Ruf als „Reißende“ zurzeit alle Ehre. An üblicherweise harmlosen Stellen toben jetzt die schmutzig-braunen Fluten, die Wellen türmen sich meterhoch wie etwa an der Reichenbachbrücke. Genau das zieht extreme Wassersportler an – und sie riskieren dabei ihr Leben! Polizei und Feuerwehr hatten am Donnerstag deshalb einen Großeinsatz.
Wo ist sein Freund? Die Frage konnte er nicht beantworten, nur dass dieser weiter nach unten abgetrieben worden sei. Fünf Minuten später kam die Entwarnung: Auch der zweite Kajakfahrer hatte wieder sicheren Boden unter den Füßen. Außerdem wurde ein Surfer aus den Fluten geholt. „Sie wurden von der Isar verwiesen“, so Polizeisprecher Ralph Irlbauer. Da die Landeshauptstadt das Befahren der Isar an dieser Stelle verboten hat, droht den Extremsportlern jetzt eine saftige Geldbuße. Und wer zahlt den Großeinsatz? „Das wir geprüft“, sagt Irlbauer. Aber wahrscheinlich bleibe doch alles beim Steuerzahler hängen.
Eberhard Unfried
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