Innenminister: Kündigung der Feuerwehrfrau "einfach schäbig"
008.02.10|München|Facebook
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Althegnenberg - Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat die Kündigung gegen eine junge Feuerwehrfrau aus Althegnenberg (Kreis Fürstenfeldbruck) scharf verurteilt.

© Voxbrunner
Erst stundenlang im Feuerwehreinsatz, dann gefeuert: Simone Herter von der Feuerwehr Althegnenberg.
© dpaInnenminister Joachim HerrmannWie berichtet hatte die 21-Jährige in der Probezeit ihre Anstellung als Lageristin verloren, nachdem sie wegen ihres Einsatzes bei der Freiwilligen Feuerwehr eine gute Stunde zu spät zur Arbeit gekommen war– über einen Kollegen hatte sie im Betrieb Bescheid sagen lassen. „Das ist einfach schäbig“, sagte Herrmann. Ein Arbeitnehmer, der sich ehrenamtlich engagiert, dürfe dadurch auf keinen Fall benachteiligt werden. Viele Arbeitnehmer akzeptierten das und seien sogar stolz auf das Engagement ihrer Mitarbeiter. Das Verhalten des Unternehmers, der der jungen Frau ohne Angaben von Gründen gekündigt hat, dürfe auf keinen Fall Schule machen. „Jeder von uns, auch der Chef dieser Firma, verlässt sich täglich darauf, dass die Freiwillige Feuerwehr einsatzbereit ist“, sagte Herrmann. Der Minister appelliert an den Kleinbetrieb, die Kündigung zurückzunehmen.
cal
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