Hier macht Münchens fiesester Blitzer endlich mal Pause

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713.05.08|München|6 Kommentare
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Viermal pro Stunde tappt ein Autofahrer in die Radarfalle am Ausgang des McGraw-Grabens.

In einem Keller lagert die Radaranlage, die empfindliche Elektronik mit dem Blitz haben Andreas Häusler (li.) von der städtischen Geschwindigkeitsüberwachung und Mitarbeiter Stefan Deuringer an einem staubfreien Ort aufbewahrt.

© Westermann

In einem Keller lagert die Radaranlage, die empfindliche Elektronik mit dem Blitz haben Andreas Häusler (li.) von der städtischen Geschwindigkeitsüberwachung und Mitarbeiter Stefan Deuringer an einem staubfreien Ort aufbewahrt.

Der Blitzer am Ausgang des McGraw-Grabens fotografierte im vergangenen Jahr im Schnitt jede Stunde vier Temposünder.© WestermannDer Blitzer am Ausgang des McGraw-Grabens fotografierte im vergangenen Jahr im Schnitt jede Stunde vier Temposünder.Derzeit macht der fleißige Blitzer Pause – er musste den Bauarbeiten in dem offenen Tunnel weichen. Der Starenkasten ist abmontiert, er liegt samt der hochempfindlichen Elektronik an einem geheimen Ort.

Doch Achtung: Möglicherweise jagt der Kasten über Nacht wieder Temposünder. Die Stadt prüft gerade mit dem Innenministerium, ob die einzige festinstallierte städtische Radaranlage im Baustellenbereich vorübergehend an anderer Stelle blitzen darf. „Der McGraw-Graben ist ein Unfallschwerpunkt“, sagt KVR-Sprecher Christopher Habl. Im Jahr 2007 passierten rund 3,3 Millionen Fahrzeuge die Radaranlage – etwas mehr als 1 Prozent (35.145 Fahrer) wurden geblitzt. Sie waren allesamt schneller als 64 Stundenkilometer unterwegs. In Bayern lösen die Blitzer bei erlaubten 50 km/h erst bei Tempo 64 aus. Die Radaranlage am Ausgang des McGraw-Grabens blitzt seit 2002, der Tempospitzenreiter war ein Autofahrer, der mit 182 km/h durchrauschte.

Spätestens im November wird der Starenkasten wieder an der gewohnten Stelle stehen, denn dann sollen die Bauarbeiten an den maroden Seitenwänden des McGraw-Grabens abgeschlossen sein.

Quelle: tz

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