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Hier kopieren sie Ihre Karte und schicken die Daten ins Ausland

Hier kopieren sie Ihre Karte und schicken die Daten ins Ausland

  • Sobald die Täter genug Karten-Daten samt PIN haben, wird die Speichertechnik aus dem Bankomaten ausgebaut und mit einem Laptop verbunden. In Sekundenschnelle sausen die geklauten Daten samt Geheimzahlen per Email zu den Komplizen ins Ausland - nach Asien oder Südamerika, oft auch in die USA oder nach Russland. © Plange, LKA

  • Dort benötigen Kartenfälscher nur Minuten, um eine einsatzfähige, täuschend  echte EC- oder Kreditkartenkopie herzustellen. © Plange, LKA

  • Die Daten werden vom Laptop in einen Scanner und damit in Sekundenschnelle auf den Magnetstreifen eines Kartenrohlings (white plastic genannt) übertragen. © Plange, LKA

  • Dann wird das metallisch glänzende Hologramm aufgeklebt. In einem altmodisch anmutenden, mechanischen Hochpräger bekommt die weiße Karte dann ihr farbiges Outfit samt der Logos aller gängigen Bank- und Kreditinstitute. © Plange, LKA

  • Zum Schluss bekommen die erhabenen Ziffern bzw. Buchstaben noch ihre Goldprägung per Goldfolie - fertig. © Plange, LKA

  • Die gefälschten Karten sind ab sofort voll einsetzbar - allerdings nicht mehr in Europa. 31 Länder haben sich hier auf den sogenanten EMV-Sicherheitsstandard geeinigt - ein technischer Schutz, der den Einsatz von Kartenkopien verhindert. Die Skimming-Mafia (to skim = abschöpfen) ist darum in außereuropäische Länder ausgewichen. © Plange, LKA

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